Der 1. FC Lokomotive Leipzig hat am 23. Februar 2026 mit einem 3:0-Sieg gegen den FC Eilenburg einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung Aufstieg in der Regionalliga Nordost gemacht. Trotz des klaren Resultats war Trainer Jochen Seitz mit der Spielweise seiner Mannschaft nicht ganz zufrieden. In der Tabelle steht Lok Leipzig nun mit 16 Punkten, was einen erheblichen Unterschied zu Eilenburg mit nur 11 Punkten darstellt.
Im Spiel selbst zeigte Lok Leipzig nach einem etwas zurückhaltenden Beginn, in dem Eilenburg mehr Ballbesitz hatte, eine klare Leistungssteigerung. Seitz äußerte sich nach dem Spiel zufrieden über die Reaktion seiner Spieler und lobte besonders die defensive Stabilität seiner Mannschaft. Eilenburgs Trainer Kevin Rodewald war hingegen maximal enttäuscht. Er bemerkte, dass sein Team bis zur Pause gut verteidigt hatte, jedoch der Gegentreffer in der 41. Minute den Bruch im Spielograph auslöste.
Matchverlauf und entscheidende Szenen
Trotz der anfänglichen Dominanz des FC Eilenburg konnte Lok Leipzig nach einer Abwartphase das Spiel kontrollieren. In der 24. Minute hatte Maderer bereits eine gute Chance, als er knapp an einer Hereingabe vorbeirauschte. Eilenburgs Torwart Jakob Pieles parierte einen Kopfball von Maderer bei einer Ecke, konnte aber den ersten Treffer von Dorian Cevis nach einem Fehler von Eilenburgs Moritz Kretzer in der 41. Minute nicht verhindern.
Nach der Halbzeitpause baute Lok Leipzig die Führung weiter aus. Nach einer Ecke von David Grözinger traf Siebeck sowohl in der 49. als auch in der 55. Minute, wodurch das Spiel mit 2:0 entschieden wurde. Maderer stellte schließlich in der 65. Minute den Endstand von 3:0 her, nachdem er einen Pass von Ayodele Adetula verwertete.
Zukunftsausblick und Wettbewerb
In der laufenden Saison hat Lok Leipzig in der Regionalliga Nordost nur sieben Tore erzielt, dennoch stehen sie auf Kurs, in die Aufstiegsspiele zur dritten Liga zu gelangen. Trainer Seitz plante, Spielern, die weniger Spielzeit erhalten hatten, im kommenden Sachsenpokal gegen den SV Lindenau 1848 mehr Einsatzzeiten zu geben. Der Verein musste in der Vorsaison knapp den Aufstieg verpassen und sieht nun den Halleschen FC als ärgsten Rivalen, der bisher ohne Punktverlust ist.
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Das nächste Spiel für Lok Leipzig wird nun entscheidend sein, um sich an der Spitze der Tabelle zu behaupten und den Traum vom Aufstieg zu verwirklichen.