Ab Donnerstag, den 26. Februar 2026, wird der Straßenbahnverkehr über die Georg-Schwarz-Brücken in Leipzig vorübergehend eingestellt. Grund hierfür sind Gleisschäden, die eine sichere Nutzung der Brücke nicht länger zulassen. Dies bedeutet, dass die Straßenbahnlinie 7 ausschließlich bis zur Gleisschleife in der Philipp-Reis-Straße fahren wird. Um den betroffenen Fahrgästen dennoch eine Möglichkeit zur Mobilität zu bieten, wird ein Schienenersatzverkehr (SEV 7) eingerichtet.

Dieser Schienenersatzverkehr verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Leutzsch, Philipp-Reis-Straße und Böhlitz-Ehrenberg sowie bis nach Burghausen, Am Dorfplatz. Ein genaues Datum zur Wiederherstellung des regulären Straßenbahnverkehrs steht derzeit noch nicht fest. Es könnte sogar notwendig sein, die Sperrung frühzeitig auszuweiten, falls sich der Zustand der Gleise weiter verschlechtert, wie lvz.de berichtet.

Zusätzliche Baumaßnahmen

Ab dem 2. März 2026 wird es zudem Gleisarbeiten auf der Kreuzung Karl-Tauchnitz-Straße und Friedrich-Ebert-Straße sowie in der Friedrich-Ebert-Straße auf Höhe der Manetstraße geben. Diese Arbeiten werden voraussichtlich bis zum 18. März in Anspruch nehmen und bringen ebenso Änderungen im Straßenbahnverkehr mit sich. Die Linie 2 wird zwischen Westplatz und Roßplatz umgeleitet, während die Linie 8 zwischen Waldplatz und Wilhelm-Leuschner-Platz über den Goerdelerring und den Hauptbahnhof abgeleitet wird. Zudem wird die Haltestelle in der Wächterstraße nur in Richtung Hauptbahnhof bedient.

Laut bahndampf.de sind keine spezifischen Verkehrsmeldungen für den heutigen Tag erforderlich, jedoch ist eine tägliche Aktualisierung der Verkehrsmeldungen bei den Angeboten der Deutschen Bahn wichtig, um stets informiert zu sein.

Fahrgastrechte und Entschädigungen

In Anbetracht der aktuellen Einschränkungen sollten Fahrgäste sich ihrer Rechte bewusst sein. Bei Verspätungen von mehr als 60 Minuten am Zielbahnhof haben Fahrgäste Anspruch auf eine Entschädigung von 25% des Ticketpreises, wie schlichtungsstelle-nahverkehr.de erklärt. Bei noch höheren Verspätungen oder gegebenenfalls Problemen mit der Anschlussverbindung ist es ratsam, über mögliche Erstattungen und Entschädigungen durch die entsprechenden Verkehrsträger informiert zu sein.

Die Situation rund um den Straßenbahnverkehr in Leipzig bleibt angespannt. Fahrgäste sollten den Informationen der Verkehrsunternehmen und den jeweiligen Regelungen zu Fahrgastrechten besondere Aufmerksamkeit schenken, um gut informiert und vorbereitet zu bleiben.