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David Bergner verlässt nach gut acht Monaten die BSG Chemie Leipzig. Die Bekanntgabe der Trennung erfolgte am 20. August 2025 und ist das Ergebnis unterschiedlichster Auffassungen über die sportliche Weiterentwicklung sowie das Aufgabenprofil innerhalb der Sportlichen Leitung. Der Druck aus der aktuellen Situation und interne Spannungen scheinen ebenfalls eine Rolle bei der Entscheidung gespielt zu haben. Die nötigen Voraussetzungen für eine erfolgreiche Zusammenarbeit waren nicht gegeben, da Bergner auch berufliche Verpflichtungen als Grundschullehrer in Brandenburg hat, die eine volle Ausübung seiner Aufgaben bei Chemie nicht ermöglichten.

In einer offiziellen Mitteilung äußerte sich Gregor Schoenecker, Vorstand Sport bei Chemie Leipzig. Er betonte die Wichtigkeit, die Sportliche Leitung perspektivisch wieder hauptamtlich zu besetzen. Während seiner Zeit bei Chemie trug Bergner wesentlich zur Sicherung des Klassenerhalts in der Regionalliga und zur Zusammenstellung einer verjüngten Mannschaft bei. Bergner war im Dezember 2024 als externer Berater zur BSG Chemie gestoßen und übernahm zusammen mit Uwe Thomas, Daniel Heinze und Frank Engel die sportliche Verantwortung für die erste Männermannschaft.

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Ein Umbruch bei Chemie Leipzig

Bergners Zeit war geprägt von einem großen Umbruch im Team. Insgesamt 17 Spieler verließen den Verein, während 15 neue Spieler verpflichtet wurden. Auch die Trainingsstrukturen wurden verändert, sodass das Training der ersten Mannschaft nun hauptsächlich vormittags statt nachmittags abgehalten wird. In der Rolle des Interimstrainers konnte Bergner jedoch nur einen Sieg in acht Pflichtspielen erzielen, was zu einem mageren Punkteschnitt von 0,63 führte. Die Entscheidung zur Trennung fiel also vor dem Hintergrund einer sportlich angespannten Lage und internen Konflikten.

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Zwischenmenschliche Spannungen zwischen Bergner sowie Teilen der Mannschaft und verschiedenen Mitgliedern der Chemie-Gremien sollen ebenfalls zur Trennung beigetragen haben. Bergner war auch maßgeblich an der Entlassung von Trainer Miroslav Jagatic beteiligt und zeichnete verantwortlich für die Verpflichtung von Adrian Alipour als neuen Trainer.

Die Chemie-Geschäftsführung bedankt sich für Bergners geleistete Arbeit in einer schwierigen Zeit und richtet den Blick nun in Richtung einer künftigen Neuausrichtung, die durch eine professionellere Sportliche Leitung geprägt sein soll. Die Herausforderungen, die während seiner Amtszeit bewältigt werden mussten, wurden anerkannt, und es bleibt abzuwarten, wie sich der Verein in der Zukunft entwickeln wird.