Der Wechsel von Lukas Hradecky von Bayer Leverkusen zur AS Monaco nimmt Formen an. Der finnische Torhüter steht unmittelbar vor einem Transfer, der vollzogen wird, sobald ein Ersatz gefunden ist. Janis Blaswich von RB Leipzig wird als ein potenzieller Nachfolger für Hradecky gehandelt, dessen Vertrag bei Monaco über zwei Jahre mit einer Option auf ein weiteres Jahr läuft. Bayer 04 wird voraussichtlich rund drei Millionen Euro Ablöse plus Boni für Hradecky erhalten, sodass der Wechsel finanzielle Möglichkeiten eröffnet, die ebenfalls Blaswich betreffen könnten, dessen Vertrag in Leipzig noch bis 2026 läuft. Ein Transfer könnte eine kleine siebenstellige Ablöse kosten.

In der bisherigen Karriere hat Blaswich 47 Bundesligaspiele für RB Leipzig bestritten und war in der vergangenen Saison an den FC Salzburg ausgeliehen. Der 34-Jährige hat zudem im Rahmen der Nations League und in Testspielen als Ersatzkeeper für die deutsche Nationalmannschaft gespielt. Bei Bayer Leverkusen würde Blaswich als Stellvertreter hinter der neuen Nummer 1, Mark Flekken, eingeplant werden. Niklas Lomb würde somit die dritte Wahl im Tor bilden.

Tumulte nach Europa-League-Spiel

ran.de schubsten und beschimpften sich die Akteure mehrere Minuten, bevor sie voneinander abließen. Während Monaco den Sieg feierte, gingen die Leverkusener mit erhitzten Gemütern in die Kabine.

Lukas Hradecky äußerte sich in einem Interview zu den Tumulten und bezeichnete die Monegassen als „alle Kinder“. Sein Frust über das Verhalten der Spieler war deutlich spürbar, und er brach das Interview ab, als nach dem Anlass der Auseinandersetzung gefragt wurde. Leverkusens Trainer Xabi Alonso stellte anschließend klar, dass die Mannschaft für das Rückspiel nächste Woche in Monaco auf einen Sieg brenne. Währenddessen bezeichnete Monacos Torwart Alexander Nübel die Situation als „offen“, und Robert Andrich kündigte an, dass die Leverkusener „heißer denn je“ auf das Rückspiel seien.