Der Handball Sport Verein Hamburg (HSVH) musste am 10. Februar 2026 eine bittere Niederlage gegen den Tabellenletzten DHfK Leipzig einstecken. Mit 33:35 (15:19) endete das Spiel, das für den HSVH als Start in die Bundesliga-Restrunde gedacht war. Trainer Torsten Jansen konnte die Revanche für die Hinrunden-Niederlage (27:29) nicht erreichen und bleibt auf der Suche nach Stabilität in der Saison. Leipzig hingegen hat damit vier seiner sieben Punkte in dieser Saison gegen Hamburg gesammelt, was für sie einen moralischen Aufschwung darstellt.
Die Partie begann für die Hamburger alles andere als erfreulich. Nach einem schwachen Start und einem Rückstand von 5:10 zeigte die Abwehrproblematik des HSVH Wirkung. Torwart Mohamed Essam Moustafa El-Tayar verhinderte mit mehreren Paraden einen noch höheren Rückstand zur Halbzeit. Die Mannschaft konnte sich im zweiten Abschnitt leicht fangen und verkürzte in Überzahl auf 18:19, doch die Aufholjagd blieb unkonstant.
Schwankende Leistungen und Debüt
Leipzig setzte sich im Anschluss erneut ab und führte zwischenzeitlich mit fünf Toren (27:22/42.). Der HSVH zeigte jedoch Kampfgeist und glich mit einem 6:1-Lauf zum 28:28 aus, sogar die Führung konnte kurzfristig übernommen werden (29:28/50.). Trotz dieser Hoffnung konnte Leipzig in der Schlussphase das Spiel drehen und gewann schließlich verdient. Ein Lichtblick für die Hamburger war das Debüt von Jan Schmidt, der nach einer Verletzung von Andreas Magaard zum Team stieß und vier Tore erzielte. Schmidt bedauerte dennoch die Niederlage.
Zusätzlich steht der HSVH vor einem Wechsel in der Führungsebene, da der Präsident des Clubs im Sommer wechseln wird, jedoch dem Verein weiterhin erhalten bleibt. Diese Veränderungen könnten neue Impulse für die kommende Saison bringen.
Trainerwechsel und Entwicklungen in der Liga
<pIm Kontext der gesamten Bundesliga bleibt festzuhalten, dass der Trainerwechsel in der Liga weiterhin hohe Wellen schlägt. So wurde vor kurzem Frank Carstens als Trainer der HSG Wetzlar entlassen. Momir Ilic übernahm mit sofortiger Wirkung die Nachfolge und wird den Verein in der aktuellen Saison unterstützen. Die HSG Wetzlar ist damit bereits der vierte Club, der in dieser Saison einen Trainerwechsel vollzieht, nachdem HC Erlangen, TVB Stuttgart und SG Flensburg-Handewitt bereits ähnliche Maßnahmen ergriffen hatten Handball World.
Die Situation in der Liga wirft auch Fragen bezüglich der Stabilität verschiedener Vereine auf. Der HSVH sieht sich nun der Herausforderung gegenüber, nach der Niederlage gegen Leipzig schnellstmöglich wieder zu einer erfolgreichen und konstanten Leistung zu finden.
Für weitere Informationen zu diesem Spiel können die Details auf der Seite des Kickers nachgelesen werden. Zudem hält NDR umfassende Berichterstattung über die Ereignisse rund um den HSVH bereit.