Am 1. April 2026 erlebten 25 Wallfahrer und Wallfahrerinnen einen erfüllten Wallfahrts-Nachmittag im Bürener und Delbrücker Land. Die Gruppe wurde von Pastor Norbert Abeler begleitet, der bestens mit der Region Delbrück vertraut ist. Die Pilger fuhren mit dem Bus von Medebach zum Gut Holzhausen, einem Ort, der im Privatbesitz der Familie Fürstenberg ist und eine Fátima-Madonna in seiner Barockkapelle beherbergt. Dort erzählte Agnes Isning die Geschichte des Hofes von den Anfängen im Mittelalter bis in die heutige Zeit.
Die Ankunft in der Kapelle war feierlich. Die Pilger begrüßten die Fátima-Madonna mit einem Marienlied, gefolgt von Erklärungen zu Kirchenbau, Barockaltar, Altarfiguren sowie zur prächtigen Wand- und Deckenbemalung. Bei einer Erkundung der Orgelbühne konnten die Teilnehmer mehr über die musikalischen Aspekte des Gottesdienstes erfahren.
Gottesdienst und Kreuzverehrung
Nach dem Aufenthalt im Gut Holzhausen führte die Wallfahrt zur Kirche St. Johannes Baptist in Delbrück, wo Pater Subhash Ullattil die Heilige Messe unter dem Kreuz zelebrierte. Pastor Abeler erläuterte die Bedeutung des Kirchenfensters, in dem die heilige Helena und Bischof Macarius von Jerusalem dargestellt sind. In der Fastenzeit findet dort seit 500 Jahren eine besondere Verehrung des Kreuzes durch regelmäßige Andachten, Messen und Kreuzwege statt.
Ein Highlight der Wallfahrt war die Ausstellung zum Turiner Grabtuch im Kirchenraum. Resi Westerhorstmann erklärte den Pilgern den Weg des Grabtuches Christi und die Bedeutung seines Fundes. Forensische Untersuchungen haben die Echtheit des Grabtuches belegt, einschließlich des Nachweises von menschlichem Schweiß, was bei den Wallfahrern für Begeisterung sorgte.
Gemeinsame Einkehr und Austausch
Der Tag endete mit einem Pilgeressen, das von ehrenamtlichen Gemeindemitgliedern organisiert wurde. Hier hatten die Teilnehmer die Gelegenheit, Eindrücke auszutauschen und Fragen zu stellen. Das gemeinsame Mahl förderte die Gemeinschaft der Wallfahrer. Am Abend kehrten alle gestärkt nach Medebach zurück, erfüllt von den spirituellen Erlebnissen des Tages.
In dem Kontext der bevorstehenden Wallfahrtszeiten wird darauf hingewiesen, dass die Fatima-Nationalmadonna am Muttertag, dem 12. Mai, in Büren zu Gast sein wird. Die Kapelle wird von 14.00 Uhr bis 17.00 Uhr geöffnet sein, und eine Maiandacht ist für 15.00 Uhr geplant. Weitere Wallfahrtstermine sind für den 20. und 21. Juni sowie vom 13. bis 15. August vorgesehen. An diesen Tagen finden Rosenkranzgebete, Beichtgelegenheiten und Heilige Messen mit sakramentalem Segen statt. Unter den Hauptzelebranten sind mehrere bedeutende kirchliche Persönlichkeiten, darunter Weihbischof Matthias König und Kardinal Anders Arborelius.
Für Interessierte sind ausführliche Informationen über die Wallfahrten und Veranstaltungen auf der Webseite des Gebetszentrums verfügbar: fatima-zentrum.de. Die Vorträge und Gottesdienste versprechen eine tiefere Auseinandersetzung mit dem Glauben und Spiritualität.
Der Wallfahrtsnachmittag, wie von Rundblick Hochsauerland berichtet, bot den Pilgern nicht nur eine Gelegenheit zur Besinnung, sondern auch eine hervorragende Gemeinschaftserfahrung. Die Veranstaltungen im Fatima-Gebetszentrum sind darauf ausgelegt, die Verbindung zu Jesus Christus zu stärken und emotionales Mitgefühl unter den Teilnehmern zu fördern, was dem Geist der Wallfahrt in vollem Umfang gerecht wird.




