Im Stadtteil Holzhausen wurden kürzlich umfassende Markierungsarbeiten zur Verbesserung des Radverkehrs abgeschlossen. Diese Maßnahme wurde Ende des vergangenen Jahres beschlossen und zielt darauf ab, die Sicherheit und Sichtbarkeit für Radfahrer auf den Straßen zu erhöhen. Die neuen Markierungen auf der Von-Galen-Straße sowie der Sutthauser Straße sind nun seit einigen Wochen sichtbar und bieten klare Hinweise für alle Verkehrsteilnehmer.

Witterungsbedingt mussten die Arbeiten ins Frühjahr verschoben werden. So wurden im April Anpassungen am Kreisverkehr auf der Von-Galen-Straße durchgeführt, gefolgt von den neuen Markierungen auf der Sutthauser Straße im Juni. Diese Maßnahmen wurden unter der Regie des Landkreises Osnabrück umgesetzt, um den Radfahrern eine sicherere Route zu bieten.

Neue Markierungen und Piktogramme

Auf der Von-Galen-Straße können Radfahrer jetzt deutlich sichtbare Rad-Piktogramme auf dem Straßenbelag erkennen. Zusätzlich wurden Richtungspfeile östlich des Kreisels angebracht, um die Radfahrer beim Spurwechsel zwischen dem gemeinsamen Geh- und Radweg und der Fahrbahn zu unterstützen. Diese Änderungen sind besonders wichtig, da sie die Kommunikation zwischen Radfahrern und Autofahrern fördern.

Die Markierungen auf der Sutthauser Straße erstrecken sich von der Einmündung der Straße Halbmond bis zur Einmündung der Ludwig-Wolker-Straße. Radfahrer sind nun nicht mehr verpflichtet, den angrenzenden Geh- und Radweg zu nutzen, sondern können auf die Straße ausweichen. Dies hat das Ziel, die Flexibilität für Radfahrer zu erhöhen.

Um die gefahrlose Interaktion zwischen Autofahrern und Radfahrern zu gewährleisten, wurden neue Rad-Symbole installiert. Diese weisen Autofahrer darauf hin, dass mit Radverkehr auf der Straße zu rechnen ist. Eine wichtige Ausnahme stellt der Abschnitt zwischen der Einmündung der Von-Galen-Straße und dem Beginn des Radweges in Fahrtrichtung Hagen a.T.W. dar, der aufgrund von Steigungen und eingeschränkten Sichtverhältnissen weiterhin unter Radwegebenutzungspflicht bleibt.

Die aktuellen Maßnahmen zur Radverkehrsführung sind Teil einer umfassenderen Verkehrspolitik in Georgsmarienhütte, die sich zwischen 2021 und 2026 erstreckt. Dieses Konzept zielt darauf ab, die Verkehrssicherheit zu erhöhen und nachhaltige Mobilität zu fördern. Weitere Informationen zu diesen Plänen und zukünftigen Entwicklungen sind auf der Webseite des Vereins für Mobilität in Georgsmarienhütte verfügbar, die detaillierte Einblicke in die Verkehrspolitik der kommenden Jahre gewährt [vfm-os.de](/verkehrspolitik-in-gmhuette-2021-2026/).