In Leipzig sind Autofahrer heute, am 28.03.2026, an zwei Standorten besonders gefordert, da hier mit erhöhten Geschwindigkeitskontrollen zu rechnen ist. Dies berichtet news.de. Eine mobile Radarfalle wurde auf der Bienitzstraße im Stadtteil Altwest, Burghausen-Rückmarsdorf, registriert. Diese wurde am heutigen Tag um 11:16 Uhr gemeldet. Hier gilt eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 50 km/h, der genaue Standort ist jedoch noch nicht bestätigt.
Der sicherere Standort für eine Radarüberwachung ist die Paunsdorfer Allee in Heiterblick, wo die Kontrolle bereits um 10:16 Uhr gemeldet und um 11:41 Uhr bestätigt wurde. Auch hier gilt die Geschwindigkeitsobergrenze von 50 km/h. Geschwindigkeitsüberschreitungen sind eine der häufigsten Ursachen für Verkehrsverstöße und viele Unfälle im Straßenverkehr.
Blitzern auf der Spur
Die Verkehrssicherheit in Deutschland wird nicht nur durch mobile, sondern auch durch fest installierte Blitzer gewährleistet. Auf einer umfassenden Blitzerkarte, die von bussgeldkatalog.org bereitgestellt wird, können die Standorte von über 52.000 fest installierten Radargeräten sowie Rotlichtüberwachungssystemen eingesehen werden. Mobile Blitzer werden häufig dort eingesetzt, wo ortskundige Fahrer verkehrserzieherisch beeinflusst werden können, während feste Blitzer oft auf stark frequentierten Straßen zu finden sind.
Im Allgemeinen erfolgt die Überwachung des Verkehrs durch Polizeibehörden und Ordnungsämter, die sich an einem bundeseinheitlichen Tatbestandskatalog orientieren. Zum Thema Technik ist zu beachten, dass Radarwarner in Deutschland gemäß StVO verboten sind, während Blitzerwarnungen im Radio erlaubt sind. Dies bedeutet, dass Fahrer über die Standorte von Blitzern informiert werden können, jedoch keine technischen Geräte zur Störung oder Anzeige von Radarkontrollen mitgeführt werden dürfen.
Die Entwicklungen im Bereich der Geschwindigkeitsüberwachung zeigen einen Trend hin zu mehr stationären Blitzern, obwohl mobile Blitzer weiterhin in vielen Situationen eingesetzt werden. Ein bemerkenswertes Pilotprojekt in Niedersachsen, das 2015 gestartet wurde, testet Abschnittskontrollen, bei denen die Durchschnittsgeschwindigkeit über mehrere Anlagen auf einer bestimmten Strecke ermittelt wird.






