Am 26. Februar 2026 stehen in Leipzig für Verkehrsteilnehmer gleich sechs mobile Radargeräte bereit, um Geschwindigkeitsüberschreitungen zu kontrollieren. Die aktualisierten Standorte der Verkehrsüberwachung wurden am selben Tag gegen 15:46 Uhr veröffentlicht und befinden sich in verschiedenen Stadtteilen.
Die Messpunkte sind wie folgt angesetzt:
- Druckereistraße (04159 Nordwest) – 30 km/h, gemeldet am 26.02.2026 um 15:22 Uhr
- Theresienstraße (04129 Nord, Eutritzsch) – 30 km/h, gemeldet am 26.02.2026 um 15:23 Uhr
- Neue Hallesche Straße (04159 Nordwest, Lützschena-Stahmeln) – 70 km/h, gemeldet am 26.02.2026 um 15:24 Uhr
- Lilienstraße (04315 Ost, Neustadt-Neuschönefeld) – 30 km/h, gemeldet am 26.02.2026 um 15:33 Uhr
- Hersvelder Straße (04319 Ost, Althen-Kleinpösna) – 30 km/h, gemeldet am 26.02.2026 um 15:13 Uhr
- Permoserstraße (04318 Ost, Sellerhausen-Stünz) – 50 km/h, gemeldet am 26.02.2026 um 14:17 Uhr
Regelmäßige Eichung und Überwachung
Blitzer in Sachsen sind ein entscheidendes Instrument zur Reduzierung des Unfallrisikos, indem sie die Geschwindigkeitsüberschreitungen im Straßenverkehr überwachen. Ein Beispiel aus der Vergangenheit zeigt die Effektivität solcher Maßnahmen. Im Jahr 2017 verzeichnete der Blitzer auf der Maximilianallee in Leipzig insgesamt 20.853 Tempoverstöße, während der Blitzer auf der Waldschlößchenbrücke in Dresden 17.457 Verstöße registrierte. Dies verdeutlicht die Notwendigkeit einer flächendeckenden Verkehrsüberwachung.
Um die Funktionstüchtigkeit dieser Blitzgeräte zu gewährleisten, müssen sie regelmäßig geeicht werden. Messungenauigkeiten können auftreten, weshalb ein Toleranzabzug von 3 km/h bei Geschwindigkeiten bis 100 km/h und 3 Prozent bei höheren Geschwindigkeiten vorgesehen ist. Diese Regelungen sind für die Verkehrssicherheit von großer Bedeutung.
Reaktionen und mögliche Sanktionen
Wer in Sachsen von den Blitzern erfasst wird, muss mit Bußgeldern, Punkten in Flensburg und gegebenenfalls sogar mit einem Fahrverbot rechnen. Die genauen Sanktionen hängen von der Höhe der Geschwindigkeitsübertretung ab, wobei innerorts stärkere Strafen verhängt werden als außerhalb geschlossener Ortschaften. Auf diese Weise werden Verkehrsteilnehmer angeregt, sich an die geltenden Tempolimits zu halten.
Die Nutzung mobiler und stationärer Blitzgeräte hat in den letzten Jahren zugenommen, um die Verkehrssicherheit weiter zu erhöhen. In Sachsen sind derzeit über 250 fest installierte Blitzer sowie rund 730 mobile Messstellen im Einsatz, die tagtäglich von Polizei und kommunalen Behörden überwacht werden. Diese Blitzgeräte sind insbesondere an Gefahrenstellen, wie Schulen und Unfallschwerpunkten, strategisch platziert, um die Verkehrssicherheit nachhaltig zu verbessern.
In Leipzig sind die Behörden bestrebt, die Verkehrssituation ständig zu verbessern und ermutigen Bürger zur Einhaltung der Verkehrsregeln. Für weitere Informationen über aktuelle Blitzerstandorte, rechtliche Rahmenbedingungen und mögliche Bußgelder steht die Möglichkeit bereit, einen Bußgeldrechner zu nutzen und sich gezielt zu informieren.
Die Verkehrsüberwachung ist somit nicht nur eine staatliche Maßnahme, sondern bietet auch eine grundlegende Verantwortung für die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer in Sachsen.
Für detaillierte Informationen zu den Blitzern und ihrer Wirkung verweisen wir auf folgende Quellen: news.de, bussgeldkatalog.org, und derbussgeldkatalog.de.