Der 1. FC Union Berlin, gegründet am 20. Januar 1966, hat sich zu einem der bedeutendsten Fußballvereine Deutschlands entwickelt. Mit einem Sitz im Berliner Stadtteil Köpenick ist der Verein nicht nur für seine traditionsreiche Geschichte bekannt, sondern auch für seine beeindruckenden Leistungen in der Bundesliga. Laut Wikipedia hat Union Berlin derzeit 71.967 Mitglieder (Stand: 31. März 2026) und setzt sich mit einem engagierten Vorstand unter der Leitung von Präsident Dirk Zingler für die Weiterentwicklung des Vereins ein. Dieser umfasst auch Schlüsselpersonen wie Christian Arbeit für Kommunikation und Katharina Kienemann, die für das Stadion zuständig ist.
Union Berlin spielt seine Heimspiele im Stadion An der Alten Försterei, das einen Zuschauerplatz von 22.012 bietet. Nach mehreren Um- und Anbauten wurde die aktuelle Kapazität 2015 erreicht. Historisch gesehen blickt der Verein auf eine spannende Vergangenheit zurück, mit dem ersten großen Erfolg, dem FDGB-Pokal im Jahr 1968, und dem Aufstieg in die 1. Bundesliga im Jahr 2019. Besonders bemerkenswert war die Platzierung im Jahr 2023, als Union den vierten Platz erreichte, was die erstmalige Qualifikation für die UEFA Champions League zur Folge hatte. Diese Erfolge sind sowohl für die Fangemeinde als auch für die Stadt Berlin von großer Bedeutung.
Sportliche Erfolge und Entwicklung
Der 1. FC Union verfügt über ein umfangreiches Nachwuchsleistungszentrum, das im Trainingszentrum Oberspree ansässig ist. Die Fan-Kultur ist ein weiterer zentraler Bestandteil des Vereins, insbesondere der berühmte Schlachtruf „Eisern Union“, der die leidenschaftliche Unterstützung der Anhänger widerspiegelt. Seit 1990 hat Union auch eine Frauenfußballabteilung, die 2025 in die Frauen-Bundesliga aufstieg. Dies zeigt den fortschreitenden Erfolg des Vereins in verschiedenen Bereichen des Fußballs.
Die finanziellen Grundlagen des Vereins sind ebenfalls stark, wobei die Einnahmen für die Saison 2021/2022 bei 122,1 Millionen Euro lagen und ein Gewinn nach Steuern von 12,7 Millionen Euro erzielt wurde. Diese soliden finanziellen Ergebnisse ermöglichen es dem 1. FC Union, zukünftige Projekte und Entwicklungen voranzutreiben, einschließlich der geplanten Stadionerweiterung auf über 40.000 Plätze.
Stadion An der Alten Försterei
Das Stadion selbst ist nicht nur ein Sportort, sondern ein Teil der Berliner Kultur. Die Anfahrt zum Stadion An der Alten Försterei ist über die A10 (Berliner Ring) oder A100 (Stadtautobahn) bis zur A113 möglich. Anschließend sind verschiedene Straßen zu befahren, die in unmittelbare Nähe des Stadions führen. Die Parkmöglichkeiten in der Umgebung sind jedoch begrenzt. Besucher haben die Option, im Parkhaus im Forum Köpenick zu parken oder kostenlose Parkplätze am P+R Parkplatz am S-Bahnhof Altglienicke zu nutzen. Der Zugang zum Stadion kann dann bequem mit der S-Bahn oder zu Fuß erfolgen, wobei für Behindertenparkplätze eine frühzeitige Anfrage erforderlich ist, wie vom Verein auf seiner Webseite erläutert angegeben.
Insgesamt zeigt der 1. FC Union Berlin auf beeindruckende Weise, wie tief verwurzelt der Fußball in der Stadt ist. Mit einer leidenschaftlichen Fangemeinde, einem engagierten Vorstand und einer klaren Vision setzt der Verein seine erfolgreiche Reise in die Zukunft fort.



