Die Hallen-Weltmeisterschaft in Torun, Polen, begann am Freitag, den 20. März 2026. Am ersten Tag standen die Mittelstrecken-Vorläufe über 800 und 1.500 Meter auf dem Programm. Der Deutsche Leichtathletik-Verband (DLV) hat ein starkes Team von 13 Athletinnen und Athleten nominiert, das von der Kugelstoß-Olympiasiegerin Yemisi Ogunleye angeführt wird Sport1 berichtet.
Im ersten Halbfinale der Frauen über 1.500 Meter schied Nele Weßel von der Königsteiner LV aus. Sie erreichte eine Zeit von 4:19,92 Minuten und belegte den sechsten Platz. Der langsame Anfang führte dazu, dass sich nur die schnellsten drei Athletinnen der drei Halbfinals für das Finale qualifizierten. Der schnellste Endspurt kam von Agathe Guillemot aus Frankreich, die mit einer Zeit von 4:16,25 Minuten den ersten Platz sicherte leichtathletik.de.
Vorläufe der Männer
Im 800-Meter-Vorlauf schaffte es Malik Skupin-Alfa von der LG Offenburg nicht ins Halbfinale. Er belegte mit einer Zeit von 1:46,60 Minuten den fünften Platz im dritten Vorlauf, lediglich zwei Hundertstel hinter dem Halbfinaleinzug. Auch Alexander Stepanov von VfL Sindelfingen konnte mit 1:46,75 Minuten nicht überzeugen. Die schnellsten Zeiten der Vorläufe erreichten Eliott Crestan aus Belgien mit 1:45,51 Minuten und Mohamed Attaoui aus Spanien mit 1:45,75 Minuten.
Im ersten Halbfinale über 1.500 Meter belegte Robert Farken von der SG Motor Gohlis-Nord Leipzig den fünften Platz mit 3:41,79 Minuten. Er musste sich in einem hart umkämpften Rennen geschlagen geben, in dem Federico Riva aus Italien (3:40,52 min), Adam Spencer aus Australien (3:40,79 min) und Nathan Green aus den USA (3:40,97 min) ins Finale einziehen konnten. Auch Rok Markelj aus Slowenien, der das Rennen anführte, wurde in den letzten Runden überholt und verpasste schließlich die Qualifikation leichtathletik.de.
Team und Ausblick
Das DLV-Team ist nicht vollständig, da einige Top-Athleten, darunter die Weitspringerin Malaika Mihambo und die Sprinter auf ihren Start verzichten, um sich auf die Sommersaison vorzubereiten Sport1. Jörg Bügner, Vorstand Leistungssport beim DLV, betont die Bedeutung der Hallen-WM als Vorbereitung auf die europäischen Meisterschaften, die im Sommer in Birmingham stattfinden werden. Bei der Hallen-WM im letzten Jahr in Nanjing holte Till Steinforth die einzige Medaille für das deutsche Team, eine Bronze im Mehrkampf.
Die Sportler im DLV-Team sind auf verschiedene Disziplinen verteilt, darunter:
- 800 Meter: Malik Skupin-Alfa, Alexander Stepanov
- 1500 Meter: Robert Farken, Nele Weßel
- Weitsprung: Luka Herden
- Siebenkampf: Manuel Eitel
- 60 Meter: Philina Schwartz
- 60 Meter Hürden: Ricarda Lobe, Marlene Meier
- Hochsprung: Imke Onnen
- Kugelstoßen: Katharina Maisch, Yemisi Ogunleye
- Fünfkampf: Sandrina Sprengel
Die Hallen-WM in Torun geht bis zum 22. März und verspricht spannende Wettkämpfe in den kommenden Tagen Statista.




