Die Leichtathletik-Saison 2026 startet mit den Deutschen Hallenmeisterschaften, die vom 25. bis 26. Februar in Dortmund stattfinden. Diese hochkarätige Veranstaltung verspricht spannende Wettkämpfe, in denen 13 Meistertitel in den Männerdisziplinen vergeben werden.

Besonders im Fokus steht Owen Ansah vom Hamburger SV, der im 60-Meter-Sprint als Favorit ins Rennen geht. Mit seinen Bestzeiten von 6,55 Sekunden und 6,59 Sekunden hat er bereits große Erfolge erzielt, darunter ein Sieg bei den Deutschen Meisterschaften mit 9,99 Sekunden über 100 Meter im Jahr 2024. Ansah, geboren am 28. November 2000 in Hamburg, hat sein Talent unter der Anleitung seines Trainers Sebastian Bayer entwickelt. Seine vielseitige Sprintdisziplin umfasst neben den 60 Metern auch die 100 und 200 Meter, wo er Bestzeiten von 9,99 Sekunden und 20,35 Sekunden aufwies, sowie eine erfolgreiche Vorgeschichte bei U23- und U20-Meisterschaften.

Die Konkurrenz

Seine stärksten Mitstreiter in Dortmund werden Kevin Kranz vom Sprintteam Wetzlar und Joshua Hartmann vom ASV Köln sein. Kranz hält den Deutschen Rekord über 60 Meter mit 6,52 Sekunden, den er 2021 aufstellte. Robin Ganter, der amtierende Dreifachmeister über 200 Meter, kämpft in diesem Jahr um seinen vierten Titel, hat aber mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen.

Die weiteren Favoriten sind Jean Paul Bredau von VfL Wolfsburg im 400-Meter-Rennen und Alexander Stepanov vom VfL Sindelfingen im 800-Meter-Wettbewerb, während Malik Skupin-Alfa von der LG Offenburg wegen Krankheit ausfällt. Marius Probst vom TV Wattenscheid 01 strebt seinen dritten Titel in Folge über 1.500 Meter an und Florian Bremm von Franconia Athletics führt die Jahresbestenliste im 3.000-Meter-Rennen an.

Springen und Stoßen

Im Hochsprung hat Falk Wendrich von LAZ Soest mit 2,21 Metern die beste Jahresleistung aufzuweisen. Torben Blech und Bo Kanda Lita Baehre, beide von TSV Bayer 04 Leverkusen, gehören zu den Favoriten im Stabhochsprung mit einer Bestleistung von 5,70 Metern. Luka Herden von der LG Brillux Münster führt die Weitsprung-Wertung mit 8,18 Metern an, während Mohammad Amin Alsalami vom LAC Berlin im Dreisprung mit 15,86 Metern ebenfalls als Favorit gilt. Die Kugelstoßweite wird von Xaver Hastenrath vom TSV Bayer Dormagen mit 19,95 Metern angeführt.

Ein weiteres Highlight wird die 4×200-Meter-Staffel sein, die am Sonntag ausgetragen wird, mit der LG Stadtwerke München als Hauptfavorit.

Die Deutschen Hallenmeisterschaften sind nicht nur eine Plattform für die Athleten, sondern auch ein wichtiger Event im deutschen Leichtathletikkalender, der auf die kommenden internationalen Wettbewerbe, wie die Hallen-Weltmeisterschaft 2025 in Nanjing, hinweist. Diese Meisterschaften bieten eine hervorragende Möglichkeit für Nachwuchstalente, sich auf der großen Bühne zu präsentieren und künftig internationale Erfolge zu feiern.