Am 19. Februar 2026 bereitet sich die Sachsenliga auf den Start der Rückrunde. Die Teams aus der Region Leipzig blicken auf unterschiedliche Vorbereitungen und Ziele. Besonderes Augenmerk liegt auf den Ergebnissen der vorherigen Testspiele und den aktuellen Personalsituationen der Mannschaften.

Die SG Taucha führt die Liga an und strebt nach einem Verbleib an der Spitze. In der Wintervorbereitung fanden zwei Testspiele statt, wobei die Ergebnisse gegen Rudolstadt (2:3) und Leipziger SC (8:1) als „ganz okay“ gewertet werden. Schwierigkeiten in den Platzbedingungen führten dazu, dass das Training teilweise in der Soccerworld stattfand. Am Samstag um 14 Uhr startet die Rückrunde für die SG Taucha gegen den Dresdner SC, und das Spiel wird via Livestream übertragen. Neu im Team ist Cerno Kaba vom Oberligisten FC Grimma, während Felix Brügmann auf sein Debüt wartet und Marcel Hommel nach einer Schulter-OP länger ausfällt. Die Entscheidung über einen möglichen Oberliga-Aufstieg soll im März getroffen werden.

Situation der anderen Teams

Der SSV Markranstädt, derzeit auf Platz 12, hat die Hinrunde enttäuschend abgeschlossen, zeigt sich jedoch motiviert für die Rückrunde. In der letzten Testbegegnung konnte Grimma mit 3:0 besiegt werden. Am Samstag steht das Duell gegen Lipsia Eutritzsch an, wobei die Austragung aufgrund der Witterungsbedingungen ungewiss ist. Janko Hentsch kehrt zurück, während Niklas Hinter, Matviy Vilchenko und Luca-Raoul Krobitzsch den Verein verlassen haben. Mit einem Vorsprung von fünf Punkten auf die Abstiegsplätze hofft das Team, eine gute Mischung aus Talent und Routine zu finden.

Die Situation beim SV Tapfer Leipzig ist ebenfalls herausfordernd, die Mannschaft belegt derzeit den 14. Platz. Positives Feedback erhielten die Spieler Yusuf Dogan und Felix Beiersdorf für ihre Leistungen in der Vorbereitung. Am Samstag geht es gegen Borea Dresden. Zudem gibt es Grund zur Freude über die Rückkehr von Stürmer Thomas Hönemann, der nach einer Pause wieder ins Team zurückkehrt. Die Torwartposition bleibt jedoch vakant. Der Klassenerhalt bleibt das übergeordnete Ziel, vorausgesetzt, die Stammspieler bleiben verletzungsfrei.

Schließlich hat der SV Lipsia Eutritzsch auf dem 15. Tabellenplatz mit großen Schwierigkeiten zu kämpfen. Mangelnde Trainingsmöglichkeiten auf Kunstrasen und durchwachsene Ergebnisse in den Testspielen setzen der Mannschaft zu. Der Kader ist dünn und verletzungsgeplagt, besonders nachdem Ersatztorwart Artem Tsarenko den Verein verlassen hat. Der Klassenerhalt ist das Minimalziel, aber der Rückstand auf das rettende Ufer beträgt bereits zwei Punkte.

Die bevorstehenden Spiele dieser Teams versprechen spannende Duelle und könnten bereits wegweisend für die Tabellenplätze in der Sachsenliga sein. Für weitere Informationen über die Spiele und den aktuellen Stand der Liga können Interessierte die Seite von Kicker besuchen.