Die Vorfreude auf die 49. Leipziger Jazztage wächst, denn die Veranstaltung startet am 11. Oktober 2025. Das Auftaktkonzert wird von dem renommierten Duo Pino Palladino und Blake Mills im UT Connewitz gestaltet. Beide Musiker haben sich in der Musikszene einen Namen gemacht und arbeiten nun zusammen an einem frischen Projekt, das Art-Pop und Jazz verbindet. Pino Palladino, einer der prägendsten Bassisten seiner Generation, und Blake Mills, ein talentierter Gitarrist und Produzent, zählen zahlreiche Kollaborationen mit legendären Künstlern wie David Gilmour und Bob Dylan zu ihren Erfahrungen.
Die Zusammenarbeit der beiden Künstler ist besonders bemerkenswert, da ihr Debütalbum „Notes With Attachments“ (2021) in der Jazzszene große Beachtung fand. Ihr neues Album „That Wasn’t A Dream“ zeigt erneut ihr einzigartiges Zusammenspiel, das rhythmische Elemente mit der melodischen Virtuosität Palladinos kombiniert. Mills experimentiert dabei mit seiner fretless E-Gitarre, während Palladino groovende Basslinien liefert, die zum rhythmischen Nicken einladen. Dies wird das einzige Konzert des Duos in Deutschland sein, was die Erwartung an diesen Auftritt noch verstärkt. Rausgegangen berichtet darüber und hebt die Bedeutung dieser Veranstaltung hervor.
Dokumentation über Jutta Hipp
Ein weiterer Höhepunkt der Jazztage wird die Premiere der Dokumentation „Being Hipp“ am 12. Oktober in den Passage Kinos sein. Diese filmische Hommage erzählt das bewegte Leben der Leipziger Jazzpianistin Jutta Hipp. Hipp war die erste Europäerin, die ein Album bei Blue Note veröffentlichte, und ihr Lebensweg führte sie von der DDR bis zu den lebhaften Clubs von New York. Ahoi Leipzig betont, wie bedeutend Jutta Hipps Beitrag zur Jazzmusik war.
Die Jazztage bieten somit eine hervorragende Plattform, um sowohl innovative aktuelle Musik zu präsentieren als auch die Wurzeln und die Geschichte des Jazz zu würdigen. Besucher können sich auf ein spannendes Programm freuen, das sowohl internationale Stars als auch interessante lokale Geschichten vereint.