Großdemo in Leipzig: Antifa und Migrantifa drohen Zusammenstoß!
In Connewitz, Leipzig, mobilisiert die linke Szene gegen die pro-israelische „Antifa“, während Spannungen und Gewalt zunehmen.

Großdemo in Leipzig: Antifa und Migrantifa drohen Zusammenstoß!
Leipzig sieht sich am 17. Januar 2026 einem massiven Sicherheitsaufgebot gegenüber, während verfeindete linke Strömungen in der Stadt mobilisieren. Zehn Hundertschaften der Polizei sowie Zivilfahnder sind im Einsatz, um mögliche Angriffe zwischen den radikalen Gruppierungen zu verhindern. In diesem Kontext demonstrieren Anhänger der „Migrantifa“ im Stadtteil Connewitz, deren Zusammensetzung sich nicht überwiegend aus Einwandererkindern zusammensetzt, sondern die sich stark gegen westliche Gesellschaftsstandards wenden. In ihrer Ideologie beziehen sich die Aktivisten positiv auf die Bürgerkriege im globalen Süden und betrachten Hamas sowie Hisbollah als antiimperialistische Kräfte, wie Tagesspiegel berichtet.
Der geplante Marsch der „Migrantifa“ führt zum Kulturzentrum „Conne Island“, einem Treffpunkt für pro-israelische Positionen, und verläuft auch am Büro der Landtagsabgeordneten Juliane Nagel (Linkspartei) vorbei. In Connewitz dominieren linke Aktivisten, die als proisraelisch und islamkritisch gelten, und die seit über 25 Jahren in Auseinandersetzungen mit ihren Gegnern verwickelt sind. Gewalt hat sich weit verbreitet, mit Schlägereien in Städten wie Leipzig, Hamburg und Berlin.
Politische Spannungen und antisemitische Vorfälle
Leipzig wird als ein Brennpunkt politischer Auseinandersetzungen beschrieben, wo linke Militanz und migrantischer Antisemitismus aufeinander treffen Ansage. In diesem Kontext kam es jüngst zu einem schweren Vorfall, bei dem acht Kinder das jüdische Café „HaMakom“ attackierten, eine Israelflagge herunterrissen und dabei eine Mitarbeiterin verletzten. Die Täter, im Alter von zehn und elf Jahren, sind polizeibekannte Intensivtäter mit russischer und südsudanesischer Staatsangehörigkeit.
Die Angriffe auf die jüdische Gemeinschaft und Einrichtungen sind alarmierend, und die Gesellschaft betont die Notwendigkeit eines klaren Umgangs mit Antisemitismus. Das Café „HaMakom“ ist Teil einer Ausstellung über jüdisches Leben, die 2026 unter dem Motto „Tacheles – jüdisches Leben“ steht. Antisemitismus wird nicht nur als importiertes Phänomen wahrgenommen, sondern auch in der eigenen Gesellschaft als brandaktuell erkannt. Die Linkspartei selbst kritisierte in diesem Rahmen das Erstarken antisemitischer Tendenzen in ihrer Mitte und fordert ein aktives Gedenken sowie Unterstützung für Jüdinnen und Juden.
Die Reaktionen der Politik
Die aktuellen Vorfälle führen zu intensiven Diskussionen innerhalb der politischen Linken. Obwohl einige Führungsfiguren der Linkspartei bestreiten, dass innerhalb ihrer Reihen antisemitische Tendenzen verbreitet seien, muss das Thema ernsthaft aufgearbeitet werden. Clara Bünger, innenpolitische Sprecherin der Linken, sieht im Kampf gegen Antisemitismus eine der wichtigsten Aufgaben der Gegenwart. Sie verweist auf eine Mitte-Studie, die weitverbreitete antisemitische Einstellungen in der Bevölkerung offenbart Zeit.
Der Konflikt in Leipzig steht nicht isoliert da, sondern spiegelt die komplexen Dynamiken vom Extremismus und dem Umgang mit verschiedenen politischen Ideologien wider. Während am Samstag 1.000 Polizeibeamte im Einsatz sind, um die Demo-Teilnehmer zu trennen, bleibt die Frage, wie die Gesellschaft den Herausforderungen dieser extremen politischen Polarisation begegnen kann, weiterhin offen.