Am 7. Februar 2026 fand im UT Connewitz in Leipzig ein mitreißendes Event unter dem Motto „Zurück zum Beton“ statt, das Teil des Chemnitzer Kulturhauptstadtjahres ist. Initiiert vom „Institut für Ostmoderne“ e.V., feierte die Veranstaltung die thematische Auseinandersetzung mit dem ikonischen Baustoff Beton durch Musik und Kunst. In diesem Kontext wurde auch der Song von Trettmann über das Fritz-Heckert-Gebiet in Chemnitz als Inspirationsquelle verwendet.
Ein Höhepunkt des Abends war das „SUPERRR BETON BINGO“, das von den prominenten Künstlern Beate Düber und Jan Kummer geleitet wurde. Beide sind aktiv im Institut für Ostmoderne und bekannt für ihre musikalischen Projekte, darunter die „Chemnitzer Platte“. Kummer, der ehemalige Sänger der Avant-Pop-Band AG Geige und Betreiber des Plattenladens KIOX, bringt eine reiche musikalische Expertise in die Veranstaltung ein.
Musikalische Acts und Beton-Kultur
Das Event präsentierte drei spannende musikalische Acts, die sich auf kreative Weise mit dem Thema Beton auseinandersetzten. Felix Kubin, bekannt für seine Post-Punk-Elektronik, trat gemeinsam mit Thomas Mahmoud auf. Tom Error, mit seiner elektroide Interpretation, stellte seine Hymne „Rosa Beton“ vor, während Zonic Zoundz die Partygäste mit einer Mixtur aus Acid, Doom Dub und Punk-Elementen begeisterte. Eine musikalische Reminiszenz an die Leipziger Punk-Legende Wutanfall war ebenfalls Teil ihres Programms.
Das Beton-Projekt ist nicht nur ein einmaliges Ereignis, sondern ein Teil eines umfangreicheren kulturellen Vorhabens. Im Rahmen des Projekts „Fritz 51“ werden Cover-Versionen, Remixe und Edits erstellt, die sich um den Beton drehen und in verschiedenen Musikstilen wie Punk, Dub und Indie-Rock präsentiert werden. Diese Sammlung wird als Doppel-LP bei Major Label unter der Kuratierung von Alexander Pehlemann veröffentlicht. Die Eröffnung fand gleichzeitig mit der Vernissage der Ausstellung „Sicht-Beton“ statt.
Betonfestival und weitere Veranstaltungen
Im September und Oktober 2025 fand das Betonfestival des Instituts für Ostmoderne in Chemnitz statt, das die kulturelle Bedeutung von Beton durch Kunst und Musik thematisierte. Es beinhaltete die Ausstellung „SICHT BETON“, in der Arbeiten zeitgenössischer Künstler:innen zu sehen waren. Ein umfassendes Begleitprogramm mit Artist Talks, Musik, Lesungen und Führungen begleitete die Veranstaltungen.
Das Festival bot auch eine digitale Weiterverwertung, die am 18. Oktober 2025 stattfand. Auf der Plattform Chemnitz Ostmodern wurden weitere Kunstwerke erstellt sowie Audiowalks und Videoarbeiten verfügbar gemacht. Ein Teil der Online-Arbeiten wurde bereits in der Ausstellung „Sicht-Beton“ präsentiert.
Die faszinierende Kombination aus kulturellem Interesse an Beton und den dynamischen Darbietungen der Künstler schafft eine einzigartige Atmosphäre, die sowohl lokale als auch überregionale Besucher in ihren Bann zieht. Für alle Beteiligten bleibt der Bezug zur Ostmoderne und die künstlerische Reflexion über Beton ein zentrales Thema, das weiterhin im Fokus der Aktivitäten des Instituts für Ostmoderne steht.
Für weitere Informationen zu zukünftigen Veranstaltungen sei auf die Homepage des Instituts verwiesen.
Erfahren Sie mehr über dieses spannende Beton-Projekt und die damit verbundenen Veranstaltungen auf Regioactive, Chemnitz2025 und Moderne Regional.





