Im Regionalliga-Nordost-Spiel zwischen dem FC Rot-Weiß Erfurt und der BSG Chemie Leipzig gelang es den Gästen, sich ein Unentschieden zu erkämpfen. Am Ende stand es 2:2, was für beide Teams unterschiedliche Bedeutungen hat. Chemie Leipzig bleibt damit auf einer Erfolgswelle, während Erfurt weiterhin auf den ersten Sieg gegen die BSG seit deren Neugründung wartet.
Das Spiel begann mit einem Schock für die Hausherren. In der 6. Minute sah Janik Mäder die rote Karte, was Erfurt in eine defensive Situation zwang. Dennoch hatten die Thüringer erste Gelegenheiten, um in Führung zu gehen. Sejdo Durakov vergab in der 17. Minute eine vielversprechende Chance. Auch andere Möglichkeiten durch Mäder (18.) und Stanley Ratifo (32.) blieben ungenutzt. Chemie Leipzig war präsenter, konnte aber erst in der Nachspielzeit der ersten Hälfte den ersten Treffer bejubeln. Benjika Caciel netzte in der 45.+1 Minute zum 1:0 für die BSG ein, nachdem Chemie-Coach Alexander Schmidt zur Halbzeit gleich zwei Wechsel vornahm.
Wendepunkt und packende zweite Halbzeit
Die zweite Halbzeit brachte zunächst weitere Schwierigkeiten für Chemie. Erfurt nutzte eine Unachtsamkeit in der Gästeabwehr und glich in der 54. Minute durch Caciel aus, der mit einem spektakulären Schuss ins Netz traf, nachdem die Chemiker einen möglichen Strafstoß forderten. Nach dem 2:1 in der 58. Minute durch Caciel, der erneut ins Schwarze traf, schien das Spiel für Erfurt in die richtige Richtung zu gehen.
Doch die Berliner gaben nicht auf und drängten auf den Ausgleich. In der 70. Minute war es Fynn Seidel, der per direkt verwandeltem Freistoß aus spitzem Winkel den Ausgleich erzielte und damit für Jubel unter den 1200 mitgereisten Fans von Chemie sorgte. Einige Fans mussten jedoch auf Grund von Staus verspätet ankommen. Trotz der Überzahl tat sich Chemie Leipzig schwer, echte Torchancen zu kreieren, was das Ende eines intensiven Spiels einleitete.
Nach dem Spiel und Ausblick
Nach Abpfiff kam es zu kleineren Rangeleien zwischen Spielern beider Teams, was die hitzigen Gemüter nach einem spannenden Spiel widerspiegelt. Chemie-Coach Alexander Schmidt äußerte sich zufrieden über den Punktgewinn, auch wenn das Team auf die Ausnutzung der Überzahl hätte besser reagieren können.
In der Gesamtsicht bleibt die BSG Chemie Leipzig nach diesem Unentschieden in der Tabelle stabil, während der FC Rot-Weiß Erfurt weiterhin kämpfen muss, um aus seiner Situation herauszukommen. Die Statistiken der Regionalliga bieten interessante Einblicke in die aktuelle Form beider Teams und belegen die Herausforderungen, die auf sie zukommen könnten. Weitere Details können auf kicker.de eingesehen werden.





