Am Mittwoch, dem 11. Februar 2026, sorgte die Bundespolizei am Autobahngrenzübergang Ludwigsdorf für Aufsehen, als sie sieben Personen bei unerlaubten Einreisen erwischte. Darunter befanden sich fünf Ukrainer und ein Mazedonier, die bei der Kontrolle keine gültigen Aufenthaltstitel vorweisen konnten. Obwohl ukrainische Staatsangehörige bis zu 90 Tage visafrei in den Schengen-Raum einreisen dürfen, überschritten diese die erlaubte Aufenthaltsdauer und hatten somit keinen rechtmäßigen Anspruch auf Weiterreise in andere Schengen-Staaten.

Der Fahrer, ein 29-jähriger Belarusse, behauptete, für eine kirgisische Firma zu arbeiten, konnte aber keine genauen Angaben zu seinem Visum machen. Die Polizei sah keinen erkennbaren touristischen Reisezweck und leitete gegen ihn sowie die anderen sechs Personen Strafverfahren wegen unerlaubter Einreise und Aufenthalts ein. Alle Betroffenen wurden umgehend von den deutschen Behörden abgewiesen und nach Polen zurückgeschickt.