Sicherheit am Leipziger Hauptbahnhof: Bundespolizei kämpft gegen Gewalt
Bundespolizei Leipzig führte erneut einen Schwerpunkteinsatz zur Gewaltprävention am Leipziger Hauptbahnhof durch, um die Sicherheit zu erhöhen.

Sicherheit am Leipziger Hauptbahnhof: Bundespolizei kämpft gegen Gewalt
Am vergangenen Wochenende schickte die Bundespolizei eine massive Einsatztruppe von 190 Beamten zum Leipziger Hauptbahnhof, um Gewaltkriminalität zu bekämpfen und die Sicherheit für Reisende zu erhöhen. Im Rahmen dieser bundesweiten Aktion wurden rund 400 Personen kontrolliert, dabei entdeckten die Beamten neun Fahndungstreffer und erteilten 44 Platzverweise.
Insgesamt wurden 15 Straftaten verzeichnet, darunter Körperverletzungen, Beleidigungen und Verstöße gegen die Waffengesetze. Ein besonders auffälliger Fall betraf einen 22-jährigen Deutschen, der per Haftbefehl gesucht wurde. Der Mann wehrte sich vehement gegen seine Festnahme und beleidigte die Einsatzkräfte. Aufgrund seiner Alkoholisierung wurde er schließlich in die Justizvollzugsanstalt überstellt, nachdem er eine Geldstrafe von 750 Euro nicht begleichen konnte.
Markus Pfau, Leiter der Bundespolizeiinspektion Leipzig, betont die Wichtigkeit dieser präventiven Maßnahmen zur Verbesserung der Sicherheit am Bahnhof und in der Umgebung, die bereits im Jahr 2025 initiiert wurden. Die Behörde plant, diese Strategie zur Bekämpfung der Gewaltkriminalität weiter zu verfolgen.