In den frühen Morgenstunden kam es am Grenzübergang Bad Muskau zu einem dramatischen Vorfall, als ein Peugeot mit belgischen Kennzeichen mit überhöhter Geschwindigkeit durch die Einreisekontrolle raste. Bundespolizisten nahmen sofort die Verfolgung auf und stoppten das Fahrzeug. Bei der Durchsuchung entdeckten die Beamten im Inneren des Autos in Frischhaltefolie verpacktes Marihuana sowie mutmaßliches Crystal und ein Drogenzubehör.
Der Fahrer, der keine gültige Fahrerlaubnis hatte, musste sich einem Drogenschnelltest unterziehen, der positiv ausfiel. Er wurde verhaftet und muss sich nun wegen mehrerer Verkehrsdelikte sowie unter anderem wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis verantworten. Zudem kommt eine Restfreiheitsstrafe von rund zehn Monaten auf ihn zu. Der Mitfahrer mit einem Reizstoffsprühgerät sieht sich Ermittlungen wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz gegenüber. Ein dritter Insasse wurde an den Zoll übergeben, wo die Herkunft von etwa 12.000 Euro Bargeld, darunter 2.300 Euro Falschgeld, geprüft wird. Die beiden Mitfahrer werden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen voraussichtlich auf freiem Fuß entlassen.



