Die Bundespolizeiinspektion Ebersbach hat einen Anstieg von Reisenden festgestellt, die während der Grenzkontrollen in der Region Zittau mit ungültigen oder fehlenden Reisedokumenten vorstellig werden – besonders während der Ferienzeiten. Viele Familien sind betroffen, da sie bei der Einreise in tschechische Unterkünfte wegen abgelaufener Dokumente abgewiesen werden.
Die Problematik steht nicht im Zusammenhang mit aufenthaltsrechtlichen Gründen, sondern resultiert aus strengen tschechischen Meldebestimmungen für die Übernachtungsbranche. Um diesen Reisenden zu helfen, bietet die Bundespolizei einen behelfsmäßigen Reiseausweis als Passersatz an – gegen eine Gebühr von 32 Euro und Vorlage eines gültigen Identitätsdokuments. Diese Maßnahme soll sicherstellen, dass Reisende trotz ungültiger Papiere ihre Reise fortsetzen können und nicht unnötig aufgehalten werden.