An den Weihnachtsfeiertagen war die Feuerwehr in Dresden stark gefordert. Vom 24. bis 26. Dezember wurden Rettungsdienste insgesamt 693 Mal alarmiert, darunter in 216 Fällen mit einem Notarzt. Besonders besorgniserregend war der Einsatz eines Rettungshubschraubers, der fünf Mal zum Einsatz kam. Die Feuerwehr rückte zu 22 Brandeinsätzen aus, wobei fast die Hälfte dieser Einsätze durch Rauchentwicklung beim Anbraten von Weihnachtsgerichten verursacht wurde. Die Einsätze für technische Hilfeleistungen blieben mit 44 Einsätzen unter dem Niveau des Vorjahres.

Besonders brenzlig wurde es am 26. Dezember, als ein Brand in einem leerstehenden Gebäude ausbrach. Die Feuerwehr konnte das Feuer rechtzeitig unter Kontrolle bringen und das Übergreifen auf das Dach verhindern. Zudem kam es zu einem dramatischen Verkehrsunfall, als ein PKW gegen einen Laternenmast raste, weil der Fahrer einen Kreislaufstillstand hatte. Ersthelfer leisteten sofortige Hilfe und der Patient wurde ins Krankenhaus gebracht. Die Feuerwehr übergab die Einsatzstelle anschließend der Polizei.