Am Donnerstagabend um 22:50 Uhr führte die Bundespolizei am Grenzübergang Ludwigsdorf (BAB 4) eine Kontrolle eines Reisebusses im internationalen Linienverkehr durch. Unter den Passagieren befand sich ein Mann, der sich als spanischer Staatsbürger ausgab. Allerdings konnte er sich nur mit einem Handyfoto einer spanischen ID-Karte ausweisen. Begleitet wurde er von seinem Cousin, einem tunesischen Staatsangehörigen, der zwar einen gültigen französischen Aufenthaltstitel besaß, jedoch keinen Reisepass vorzeigen konnte.
Die Überprüfung ergab, dass der vermeintliche Spanier in Wirklichkeit ein tunesischer Staatsbürger war, der für die Einreise nach Deutschland ein Visum benötigt. Bei der Konfrontation mit den Ermittlungen gestand der Mann, dass er Dokumente gefälscht hatte. Daraufhin wurden gegen beide Männer Strafverfahren wegen unerlaubter Einreise und Aufenthalt eingeleitet; zusätzlich wurde gegen den falschen Spanier wegen Urkundenfälschung ermittelt. Er erhielt ein zweijähriges Einreiseverbot und wurde nach Polen zurückgewiesen.



