In der Nacht zum 1. März 2026 kam es im Dresdner Hauptbahnhof zu einem explosiven Vorfall, als zwei Jugendliche bei einer Polizeikontrolle in einen gewaltsamen Widerstand verwickelt wurden. Bei der Kontrolle, die gegen 2:42 Uhr stattfand, traten die Beamten wegen des auffälligen Cannabisgeruchs der beiden deutschen Jugendlichen auf den Plan. Der 17-Jährige leistete massiven Widerstand und versuchte zu flüchten, was zu einer Verletzung eines Bundespolizisten führte.

Im Zuge der Durchsuchungen entdeckten die Beamten beim 17-Jährigen mehr als 500 Gramm Cannabis, während sein 16-jähriger Begleiter rund 60 Gramm Rauschgift bei sich hatte. Beide Jugendlichen wurden schließlich ihren Müttern übergeben. Gegen sie sind nun Ermittlungsverfahren aufgrund von Verstößen gegen das Konsumcannabisgesetz, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Körperverletzung eingeleitet worden. Die Polizei Sachsen übernimmt die weiteren Ermittlungen.