In der Nacht zum 5. Februar führte die Bundespolizei am Autobahngrenzübergang Ludwigsdorf eine Routinekontrolle durch. Ein 45-jähriger türkischer Staatsangehöriger, der in einem VW Passat saß, wurde bei der Durchsuchung auffällig. Er wies sich lediglich mit einem türkischen Führerschein aus und behauptete, nach einem Einkauf in Polen unterwegs zu sein. Doch die Wahrheit kam ans Licht: Der Mann ist ein in Deutschland abgelehnter Asylbewerber und befinde sich in einem Widerspruchsverfahren.
Während die Beamten das Fahrzeug untersuchten, versuchte der Mann, einen türkischen Reisepass unter dem Beifahrersitz zu verstecken. Zudem fanden die Beamten einen gefälschten polnischen Führerschein und ein verbotenes Messer. Gegen den 45-Jährigen wurde ein Strafverfahren wegen des Besitzes falscher Ausweisdokumente sowie ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz eingeleitet. Nach der Sicherstellung der Beweismittel konnte der Mann seine Reise fortsetzen, musste sich jedoch bei der zuständigen Ausländerbehörde melden.




