Der 22-jährige Johan Bakayoko spielt derzeit bei RB Leipzig, hat jedoch mit erheblichen sportlichen Herausforderungen zu kämpfen. Nach einer Phase von hartnäckigen muskulären Problemen, die ihn in der Winterpause ausbremsten, ist Bakayoko momentan weit entfernt von seiner einstigen Form. In der Hinrunde war er unumstrittener Stammspieler auf dem rechten Flügel und konnte mehrere Scorerpunkte erzielen. Doch im Jahr 2026 hat er bisher lediglich 12 Spielminuten absolviert, was seine Rolle im Team erheblich reduziert hat. Am kommenden Samstag gegen Augsburg wird er voraussichtlich nur als Joker zum Einsatz kommen, während Yan Diomande und Antonio Nusa aktuell die Flügelpositionen besetzen, wie Bild berichtet.
Die derzeitige Situation von Bakayoko wirft Fragen auf, insbesondere da er im Sommer 2025 für etwa 18 Millionen Euro von der PSV Eindhoven verpflichtet wurde. Trainer Ole Werner hebt die hohe Qualität auf den Außenbahnen hervor und stellt klar, dass es eine Herausforderung ist, allen Spielern gerecht zu werden. Aktuell haben Bakayoko und Tidiam Gomis, der zuletzt den Vorzug erhielt, eine überaus schwierige Konkurrenzsituation, was ihren Einsatz betrifft. Während Bakayoko in den letzten vier Partien dreimal auf der Bank saß, hat sein Trainer in den letzten Trainingswochen Fortschritte von ihm gesehen und glaubt daran, dass er bald seinen Rhythmus zurückgewinnen kann, wie RBLive erklärt.
Wettbewerb um die Flügelpositionen
Die Flügelpositionen bei RB Leipzig sind aktuell stark umkämpft. Bakayoko, der nach einer längeren Phase mit körperlichen Problemen erst gestern wieder auf dem Platz trainierte, möchte sich im Konkurrenzkampf zurückmelden. Jedoch bleibt abzuwarten, ob er bereits gegen Augsburg wieder einen Platz in der Startelf findet. Werner ist sich der Schwierigkeiten bewusst, die es mit sich bringt, um die Champions-League-Plätze zu kämpfen, während er gleichzeitig die Leistung seiner Spieler berücksichtigen muss.
Die Mannschaft steht zurzeit auf dem fünften Platz in der Bundesliga-Tabelle und strebt danach, sich für die Champions-League zu qualifizieren. Die nächsten Wochen könnten entscheidend für Bakayoko sein, der weiterhin hofft, wieder zu seiner alten Form zurückzufinden und mehr Spielzeit zu erhalten. Ob ihm dies gelingt, bleibt abzuwarten, zumal in der Konkurrenzsituation sowohl interne als auch externe Faktoren eine Rolle spielen.