Am 19. Februar 2026 setzt die Stadt Leipzig auf Prävention im Straßenverkehr. An vier Standorten sind mobile Radarkontrollen eingerichtet, um Geschwindigkeitsüberschreitungen effektiv zu ahnden. Die Gefahrenlage im Straßenverkehr kann sich jederzeit ändern, weshalb die Behörden darauf hinweisen, dass die Angaben zu den Standorten der Kontrollen nicht vollständig garantiert werden können. Autofahrer sind daher gut beraten, sich an die geltenden Tempolimits zu halten, um Bußgelder und andere Sanktionen zu vermeiden. Laut news.de sind bereits mehrere Kontrollen im Stadtgebiet aktiviert.

Die rechtlichen Konsequenzen einer Geschwindigkeitsüberschreitung variieren je nach Schwere des Verstoßes. Dabei können die Strafen von geringen Bußgeldern bis hin zu mehreren hundert Euro reichen. Dies berichtet SE Legal. Es können auch Punkte auf dem Führerschein verhängt werden; bei zu vielen Punkten drohen Fahrverbote oder sogar Strafanzeigen, insbesondere bei schweren Verstößen oder Unfällen.

Bußgelder und Punkte im Überblick

Für Verstöße innerorts nach dem bundeseinheitlichen Bußgeldkatalog sind folgende Strafen vorgesehen:

Überschreitung (km/h) Bußgeld (€) Punkte Fahrverbot
Bis 10 30
11–15 50
16–20 70
21–25 115 1
26–30 180 1 1 Monat
31–40 260 2 2 Monate
41–50 400 2 2 Monate
Über 70 800 3 3 Monate

Außerhalb geschlossener Ortschaften gelten abweichende Beträge, wie das ADAC in einem aktuellen Bericht feststellt. Besonders auffällig ist das Fahrverbot, welches bereits ab einer Überschreitungen von 26 km/h ausgesprochen werden kann, wenn innerhalb eines Jahres ein weiterer Verstoß über 25 km/h festgestellt wird. Ab 16 km/h gibt es die Möglichkeit einer Stellungnahme durch den Betroffenen, bevor ein Bußgeldbescheid ergeht. Auch eine Anfechtung gegen Bußgeldbescheide ist unter bestimmten Bedingungen möglich, wobei hierbei Fristen einzuhalten sind.

Wichtige Informationen für Autofahrer

Für Autofahrer, insbesondere ausländische Staatsbürger, ist es entscheidend zu wissen, dass sie Bußgelder vor Ort zahlen müssen, andernfalls kann ihr Fahrzeug beschlagnahmt werden. In Deutschland können Autofahrer mit einem Fahrverbot belegt werden, wenn sie innerhalb eines bestimmten Zeitraums insgesamt 8 Punkte sammeln. Schwerwiegende Verstöße, wie z.B. Trunkenheit am Steuer, können auch ohne viele Punkte zu einem Fahrverbot führen.

Abschließend ist es ratsam, sich über die rechtlichen Grundlagen der Radarkontrollen zu informieren. Laut ADAC müssen Blitzer geeicht und gekennzeichnet sein, und die Fahrer haben das Recht, auf die erfassten Daten zuzugreifen und diese gegebenenfalls anzufechten.