9000 Besucher feiern jüdische Kultur auf Leipziger Woche 2025
Leipzig feierte die 16. Jüdische Woche mit 9000 Besuchern und über 100 Veranstaltungen zur jüdischen Kultur vom 15. bis 22. Juni 2025.

9000 Besucher feiern jüdische Kultur auf Leipziger Woche 2025
Die 16. Jüdische Woche in Leipzig, die vom 15. bis 22. Juni 2025 stattfand, war ein eindrucksvolles Ereignis, das mit rund 9000 Besuchern ein großes Interesse an jüdischer Kultur und Geschichte zeigte. Diese Woche umfasste über 100 Veranstaltungen, die an unterschiedlichen Orten in der Stadt stattfanden. Laut l-iz.de wurde die Veranstaltung von emotionalen Begegnungen, inspirierenden Gesprächen und künstlerischen Höhepunkten geprägt.
Für die Jüdische Woche mobilisierten sich mehr als 60 Institutionen und Vereine, die aktiv zum Programm beitrugen. Die Zusammenarbeit zwischen der Stadt Leipzig und dem Ariowitsch-Haus, einem Kultur- und Begegnungszentrum, war dabei von zentraler Bedeutung. Dieses Haus fungierte als wichtiger Treffpunkt für die Gäste und Beteiligten während der Festwoche. Der Oberbürgermeister von Leipzig, Burkhard Jung, hieß die Besucher bei einem feierlichen Empfang im Alten Rathaus herzlich willkommen.
Internationale Teilnehmende
In diesem Jahr waren Gäste aus Israel, den USA, Großbritannien, Kanada, Schweden, Costa Rica, Australien, den Niederlanden und Deutschland unterwegs nach Leipzig gekommen, um an den vielfältigen Angeboten teilzuhaben. Dies verdeutlicht die internationale Ausstrahlung und Bedeutung der Jüdischen Woche, die seit 1995 auch ehemalige jüdische Leipziger und deren Nachfahren einlädt, Teil des Programms zu werden.
Die Veranstaltungen boten eine Plattform zur Förderung des Austausches über jüdische Kunst, Kultur und Geschichte. Das Ariowitsch-Haus stellte sich als lebendiger Ort der Begegnung dar, an dem der Dialog zwischen unterschiedlichen Generationen und Herkunftsregionen stattfand.
Ein kontinuierliches Engagement
Die Jüdische Woche in Leipzig wird alle zwei Jahre veranstaltet und ist ein Beweis für das langfristige Engagement der Stadt und ihrer Institutionen für die jüdische Gemeinschaft. Die lebendige jüdische Gemeinde in Leipzig spielt dabei eine aktive Rolle in der Gestaltung des Programms. Informationen zu den Veranstaltungen werden traditionell ab dem 26. Mai des jeweiligen Jahres sowohl online als auch in Printformat verfügbar gemacht, wie ariowitschhaus.de berichtet.