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Immowelt Analyse: Mietpreise in deutschen Großstädten – Flächenverlust innerhalb von 2 Jahren

Eine Analyse des Immobilienportals immowelt für die 15 größten Städte in Deutschland zeigt, wie sich die Mietpreise in den letzten zwei Jahren verändert haben. In Städten wie München reichen 1.000 Euro nur noch für eine kleine Wohnung mit 54 Quadratmetern, während in Städten wie Duisburg, Leipzig und Essen die gleiche Summe für familientaugliche Wohnungen mit mehr als 110 Quadratmetern ausreicht.

In Leipzig haben Mieter im Vergleich zu anderen Städten immer noch die Möglichkeit, für 1.000 Euro eine großzügige Wohnung zu mieten. Mit einem monatlichen Budget von 1.000 Euro können sie sich bis zu 116 Quadratmeter leisten. Allerdings ist auch Leipzig von steigenden Mieten betroffen, und in den letzten zwei Jahren ist die durchschnittlich anmietbare Fläche um 7 Quadratmeter zurückgegangen.

Historisch gesehen war Leipzig eine Stadt mit günstigen Mieten und einer hohen Lebensqualität, was zu einem Zuzug von jungen Familien und Studenten führte. Die Attraktivität der Stadt hat in den letzten Jahren zugenommen, was sich auch in steigenden Mieten widerspiegelt. Dennoch bleiben die Mieten in Leipzig im Vergleich zu anderen Großstädten noch relativ erschwinglich.

In der folgenden Tabelle sind die Daten für ausgewählte Städte aufgeführt:

StadtFläche für 1.000 Euro im April 2024Veränderung seit April 2022
München54 Quadratmeter-4 Quadratmeter
Leipzig116 Quadratmeter-7 Quadratmeter
Dresden116 Quadratmeter-7 Quadratmeter
Essen112 Quadratmeter-9 Quadratmeter
Duisburg118 Quadratmeter-8 Quadratmeter

Diese Daten zeigen, dass Leipzig trotz des Rückgangs an anmietbarer Fläche immer noch eine attraktive Option für Mieter mit einem begrenzten Budget darstellt. Die Immobilienpreise steigen zwar, aber im Vergleich zu anderen Städten bietet Leipzig immer noch vergleichsweise viel Wohnraum für das Geld.



Quelle: immowelt / ots

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