Bundesweiter Aktionstag „Suchtberatung – Kommunale Wertsachen“ – Stadt Leipzig

Damit soll nicht nur auf die Wirksamkeit der ambulanten Suchtberatung hingewiesen werden, sondern auch auf die Unverzichtbarkeit von Suchtberatungs- und Behandlungsstellen im Unterstützungssystem für suchtgefährdete und suchtkranke Menschen.

Großes Angebot in Leipzig

Leipzig bietet darüber hinaus ein weitreichendes Netzwerk ambulanter Suchthilfe und stellt mit insgesamt neun Suchtberatungsstellen mehrere Hilfeangebote für Suchtkranke und deren Angehörige sicher. Die Angebote reichen von Beratung, Behandlung und Begleitung bis hin zur Unterstützung und Stabilisierung im Krankheitsverlauf. Im Jahr 2020 konnten mit Hilfe der vielfältigen Angebote rund 4.350 Behandlungsfälle mit Alkohol- oder Drogenproblemen, mit Spielsucht oder übermäßigem Medienkonsum betreut werden.

Die Corona-Krise ist nach wie vor eine Ausnahmesituation, die für viele Menschen mit Ängsten und negativen Gefühlen verbunden ist. In dieser Situation besteht ein besonderes Risiko, persönliche Krisen durch erhöhten Konsum von Alkohol oder anderen psychoaktiven Substanzen zu überwinden oder zu unterdrücken. „Um einem Missbrauch oder gar der Entwicklung eines manifesten Suchtverhaltens frühzeitig entgegenzuwirken, ist es entscheidend, auch in schwierigen Zeiten ehrlich zu sich selbst zu sein. Das gilt insbesondere bei der Einschätzung des Trinkverhaltens in dieser Pandemie“, betont die Stadt-Sucht Offizierin Leipzig, Sylke Lein. „Die Beratungsstellen sind weiterhin erreichbar. Rufen Sie an oder suchen Sie Kontakt über das Internet!“

Die Behandlungszentren stehen allen Menschen mit übermäßigem Drogenkonsum und ihren Angehörigen offen. Auf Wunsch kann auch anonym beraten werden.

Weitere Informationen

www.leipzig.de/suchthilfe

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