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Batteriemodule hergestellt in Leipzig – Stadt Leipzig

BMW will vorbereitet sein, denn der Absatz von Elektroautos wächst stetig. Das Unternehmen plant daher, bereits am nächsten Jahr am Leipziger Standort die Produktion von Hochvoltbatterien und Batteriekomponenten in großem Maßstab aufzunehmen. Der Startschuss für die Erweiterung erfolgte am 23. September in Anwesenheit des sächsischen Ministerpräsidenten Michael Kretschmer und des Leipziger Oberbürgermeisters Burkhard Jung.

Mehr als 150 Mitarbeiter für die Produktion

„Wir freuen uns, dass wir die Elektromobilität nach Leipzig bringen“, sagt Betriebsleiter Hans-Peter Kemser. Mehr als 100 Millionen Euro werden in die Produktion investiert, für die eine Fläche von 10.000 Quadratmetern genutzt wird. Mit dem BMW i3 produziert BMW seit 2013 sein erstes vollelektrisches Fahrzeug. Diese Kompetenzen sollen nun auch in die Batteriemodulproduktion einfließen. Bis 2022 werden im Werk Leipzig mehr als 150 Mitarbeiter beschäftigt sein.

Nachhaltigere Produktion von E-Autos

„Wir steigern konsequent die Produktion von elektrischen Antrieben“, erklärt Michael Nikolaides, Planungsleiter für die Produktion von Motoren und elektrischen Antrieben. BMW hat kürzlich in Dingolfing die Produktion von Elektroantrieben eröffnet und seine Kapazität für die Herstellung von Hochvoltbatterien mit einem weiteren Batteriezentrum in China verdoppelt. „Wir bauen jetzt auch in Deutschland die Batterieproduktion aus“, sagte Nikolaides. Ministerpräsident Kretschmer sieht in der Expansion in Leipzig ein starkes Signal für Sachsen. „Die Investition schafft moderne Arbeitsplätze und macht die Produktion von Elektrofahrzeugen in Deutschland noch nachhaltiger.“ Die Entscheidung unterstreicht erneut die Vorreiterrolle des Staates bei der Elektromobilität.

Individueller Klimaschutz möglich

Für den Leipziger Oberbürgermeister Burkhard Jung ist die Entscheidung für den Standort vor allem ein herausragender Baustein in Richtung Mobilitätsübergang. „Wir wollen in Leipzig beweisen, dass Mobilität gleichzeitig klimabewusst und individuell sein kann“, betont er. „Die Menschen wollen und sollen künftig die Freiheit haben, über ihre Mobilität zu entscheiden. Dazu muss der Verkehr klimabewusster werden, und BMW setzt mit dieser neuen Produktionsstätte im Leipziger Werk ein weiteres Beispiel, damit Wirtschaftskraft und Innovation in der Region wächst weiter. „
Ein Viertel der in Europa verkauften Fahrzeuge der BMW Group soll bereits 2021 elektrisch angetrieben werden, ein Drittel 2025 und die Hälfte 2030. 2023 wird die BMW Group 25 elektrifizierte Modelle auf der Straße haben, die Hälfte davon mit rein elektrischem Antrieb.

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