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Arbeitslosigkeit steigt in Döbeln am stärksten – Leichter Anstieg der Arbeitslosenzahlen in Mittelsachsen

Arbeitsmarktdaten Mittelsachsen

Die Arbeitslosigkeit in Mittelsachsen ist zum Jahresende 2023 leicht abgestiegen. Im Dezember waren im Landkreis 7753 arbeitslose Frauen und Männer gemeldet. Das sind 150 oder zwei Prozent mehr als im November. Die Arbeitslosenquote ist im Vergleich zum Vormonat um 0,1 Prozent auf 5,0 Prozent gestiegen. Im Vergleich zum Vorjahr sind 162 Personen beziehungsweise 2,1 Prozent mehr Personen arbeitslos. Vor einem Jahr lag die Arbeitslosenquote bei 4,9 Prozent.

Döbelner Quote: 6,2 Prozent

Der Arbeitslosenbestand verteilt sich unterschiedlich auf die einzelnen Regionen in Mittelsachsen. Den stärksten Anstieg im Vergleich zum Vormonat verzeichnet Döbeln mit 6,3 Prozent. In Hainichen stieg die Arbeitslosigkeit um 0,8 Prozent und in Freiberg ist die Arbeitslosigkeit um 1,2 Prozent gesunken. Die niedrigste Arbeitslosenquote mit 4,3 Prozent besteht im Raum Hainichen. Danach folgt Freiberg mit 4,8 Prozent und Döbeln liegt bei 6,2 Prozent.

Die Arbeitskräftenachfrage sinke aktuell in Mittelsachsen. Die Anzahl neu gemeldeter Stellen liege unter dem Vorjahresniveau. Die Unternehmen seien zurückhaltend bei der Meldung neuer Stellen. Kathrin Groschwald: „Die Auswirkungen der schwachen Konjunktur und die wirtschaftlichen Risiken haben den Arbeitsmarkt auch zum Jahresende fest im Griff.“ Für die offenen Arbeitsplätze würden überwiegend qualifizierte Fachkräfte gesucht. Mehr als 2900 arbeitslos gemeldete Menschen in Mittelsachsen haben laut Agenturchefin keinen Berufsabschluss oder persönliche Hemmnisse.

LVZ

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