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AfD startet frühzeitig: Kandidaten für Landtagswahl im Landkreis Leipzig gekürt

Landkreis Leipzig/Kitzscher. Die Landtagswahl im Freistaat Sachsen findet zwar erst am 1. September 2024 statt. Die Vorbereitungen – sowohl bei der Organisation der Abstimmungen als auch beim Warmlaufen von Bewerbern – sind aber schon im Gange.

Als erste Partei im Landkreis Leipzig hat die AfD bereits ein knappes Jahr vorher ihre Kandidaten für die Direktmandate gekürt. Vier werden hier im Gebiet vergeben. Die Nominierungsveranstaltung fand in Kitzscher statt.

Edgar Naujok rund um Borna – Ulrich Oehme im Westen

Wie der Kreisverband in einer Presseerklärung informiert hat, wird Kreisvorsitzender Edgar Naujok im Wahlkreis 21 antreten. Dieser umfasst die Kreisstadt Borna sowie Regis-Breitingen, Kitzscher, Neukieritzsch, Rötha, Frohburg und Geithain.

Der 63-Jährige sitzt seit 2021 für die AfD im Bundestag und im Markranstädter Stadtrat. Der ehemalige Systemadministrator und Unternehmer hatte vor zwei Jahren bei der Bundestagswahl das Direktmandat im Landkreis Leipzig errungen.

Jörg Dornau erneut um Grimma – René Opolka im Norden

Der Röthaer Jörg Dornau (53) tritt wie schon 2019 in der Region rund um Grimma an. Hier hatte der Agrarunternehmer, der für die AfD auch im Stadtrat von Rötha sitzt, vor vier Jahren das Direktmandat nur knapp verfehlt und war über die Landesliste in den Landtag eingezogen. Zum Wahlkreis 23 gehören neben Grimma die Städte und Gemeinden Bad Lausick, Colditz, Naunhof, Großpösna, Belgershain, Otterwisch und Parthenstein.

Auf einen Stadtrat aus Wurzen – René Opolka – setzt die AfD in der Nordregion. Zum Wahlkreis 24, in dem der Industriereiniger (Jahrgang 1967) antritt, gehören Wurzen, Brandis, Bennewitz, Borsdorf, Machern, Lossatal, Trebsen und Thallwitz.

Ziel: Alle vier Wahlkreise gewinnen

Zur Wahl des Quartetts erklärte Kreisvorsitzender Naujok: „Wir haben vier kompetente Kandidaten aufgestellt, die sich schon in der Vergangenheit nicht nur in unserer Partei, sondern auch in kommunalen Parlamenten bewiesen haben. Sie bringen ausreichend Berufs- und Lebenserfahrung mit, was für die Ausübung eines Landtagsmandates unabdingbar ist.“

Alle Kandidaten würden eine „patriotische Linie verfolgen“, die, so der AfD-Kreischef, „konsequent an den Bedürfnissen der Bürger im Landkreis Leipzig ausgerichtet sein wird“.

Erklärtes Ziel der AfD ist es, alle vier Wahlkreise zu gewinnen. Die aktuellen Inhaber der Direktmandate kommen alle von der CDU.

LVZ

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