Stadt ermöglicht Radfahren in Abschnitten auf Dittrichring – Stadt Leipzig

Insbesondere im Abschnitt zwischen der Käthe-Kollwitz-Straße und der Gottschedstraße ist ein Radweg am Außenring grün markiert. Auf dem kurzen Abschnitt des Martin-Luther-Rings zwischen Harkortstraße und Nonnenmühlgasse wird ein neuer Radweg eingerichtet, um Radfahrer, die vom nördlichen Martin-Luther-Ring links auf den örtlichen Radweg abbiegen, sicher zu führen. In den anderen betroffenen Gebieten Dittrichring und Martin-Luther-Ring ist das Radfahren im gemischten Verkehr zusammen mit dem Kraftfahrzeugverkehr gestattet.

Radwege in grün

Michael Jana, Leiter des Amtes für Verkehrs- und Tiefbau, sagt: „Mit seiner Entscheidung über die Unzulässigkeit des Fahrradverbots für große Teile des Promenadenrings hat das Oberverwaltungsgericht Bautzen klare Handlungsanweisungen erlassen, die wir befolgt haben bei der Planung zum ersten Mal seit dem Erlass des Urteils „Der Radsportoffizier Dr. Christoph Waack erklärt:“ Die Radwege am Promenadenring ergänzen die Radwege im Stadtzentrum und außerhalb des Rings. Die grüne Färbung in der Farbe ‚Verkehrsgrün‘ ist in Leipzig einzigartig und beschränkt sich auf den Promenadenring „, fährt Waack fort. Damit soll ein Signal für die Abschnitte gesendet werden, die erstmals seit 1975 wieder mit dem Fahrrad befahrbar sind – kombiniert mit einem Antrag auf Prüfung.

Komplexe Planungsprozesse

Der bevorstehenden Öffnung des Promenadenrings für den Fahrradverkehr gingen eine Vielzahl komplexer Planungsprozesse voraus: Beispielsweise ist es aus Sicherheitsgründen nicht möglich, den Fahrradverkehr ohne Neuprogrammierung der Ampeln zu öffnen. Darüber hinaus musste die Klassifizierung der Radwege mit dem Leipziger Transportunternehmen abgestimmt werden: Diese dürfen nicht dazu führen, dass der „Freiraum“ der Straßenbahnen beeinträchtigt wird. Darüber hinaus wurden verschiedene Akteure wie die Leipziger Polizei und die Rad AG angehört und ihre Tipps aufgenommen. Es waren auch strukturelle Anpassungen erforderlich, für die neben den Markierungsarbeiten auch mildes und trockenes Wetter Voraussetzung ist.

Die Kosten für die Markierungsarbeiten, einschließlich baulicher Anpassungen und geänderter Ampelkreise, belaufen sich auf rund 44.000 Euro. Die Neuprogrammierung der Systeme an der Kreuzung Karl-Tauchnitz-Straße / Martin-Luther-Ring wurde bereits aus dem Reinluftplan finanziert .

Die Aufhebung des Fahrradverbots für weitere Abschnitte des Promenadenrings infolge des Gerichtsurteils der OVG ist in Vorbereitung, erfordert jedoch auch eine umfassende Vorplanung.

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