Leipzig erinnert an die Opfer der Koronapandemie – Stadt Leipzig

Die Veranstaltung in der Nikolaikirche wird ab 17 Uhr live auf www.leipzig.de (Livestream unten in dieser Nachricht) und www.Kirche-Leipzig.de Transfer.

„Auch zum Gedenken können wir die durch die Pandemie auferlegten Einschränkungen nicht ignorieren. Aber genau deshalb möchte ich alle Leipziger herzlich einladen, in der Nikolaikirche zu leben, um den Worten der persönlich Betroffenen zuzuhören, die Musik zu hören und eine Pause einzulegen.“ . „, betont Bürgermeister Burkhard Jung. „Lassen Sie uns gemeinsam den Hinterbliebenen Trost spenden, uns gegenseitig ermutigen und uns bedanken.“

Das Leid, das viele Menschen unter der Pandemie und ihren Folgen erleben, hat auch in Leipzig ganz andere Gesichter. Seit Beginn der Pandemie sind in Leipzig 473 Menschen an den Folgen einer Koronainfektion gestorben. Viele von ihnen verbrachten ihre letzten Stunden isoliert im Krankenhaus. Sie hinterlassen trauernde Familien, Angehörige und Freunde. Aufgrund des Ansteckungsrisikos und der damit verbundenen Kontaktbeschränkungen ist es schwierig, Trauer angemessen auszudrücken, und es ist fast unmöglich, zusammenzukommen, um einander zur Seite zu stehen und sich zu trösten.

Deshalb haben Bürgermeister Jung, Superintendent Sebastian Feydt und Provost Gregor Giele am Sonntag auch aufgerufen, an der von Bundespräsident Steinmeier vorgeschlagenen Initiative „#Lichtfenster“ teilzunehmen und als Zeichen von Sympathie und Solidarität eine deutlich sichtbare Kerze ins Fenster zu setzen die Krise. „Wir wollen die Lichter gemeinsam als Live-Stream im Gedenkgottesdienst anzünden und dann als Zeichen der Hoffnung und Solidarität einrichten. Dies kann im Fenster oder durch Bilder von Kerzen unter dem Hashtag #Lichtfenster in den sozialen Netzwerken geschehen „, sagte Superintendent Feydt.

Das Gedenken an die Opfer der Koronapandemie ist Teil eines landesweiten Gedenkens an die Opfer der Koronakrise. „Es ist wichtig, dass wir uns auch unsere Stadt ansehen, damit wir nicht vergessen, dass hinter den Infektions- und Todesraten Menschen stehen, die Mitbürger unserer Stadt sind, Nachbarn, Kollegen, Freunde oder Verwandte“, sagte Propst Giele.

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