„Laufschlauch“ im Nordsystem wieder verwendbar – Stadt Leipzig

„Um den jungen Athleten eine Trainingseinheit zu bieten, haben wir in Absprache mit dem SC DHfK Leipzig die Funktionalität des ‚alten Laufschlauchs‘ wiederhergestellt“, erklärt Heiko Rosenthal. Das nach Jahren der Nutzung abgenutzte Gebäude war seit dem 15. Juli 2020 aus Sicherheitsgründen geschlossen. „Für Sportler war es eine schwere Entscheidung – aber der Schutz von Leib und Leben sollte immer kommen zuerst.“

Bernd Merbitz, Präsident des SC DHfK Leipzig: „Die Stadt Leipzig hat in kurzer Zeit die notwendigen Bauarbeiten am und im Laufschlauch der Nordanlage durchgeführt. Zum Glück können wir unsere Mannschaftssportler und die Jugendlichen im Leistungssport bis trainieren Die Eröffnung der Stadt des Sports tut etwas für ihre Sportler und dafür möchte ich der Stadt Leipzig und dem Sportkomitee danken. „

Aus Sicherheitsgründen wurde für insgesamt 160.000 Euro eine Art „Carport“ geschaffen, mit Fenstern ohne Verglasung und Fluchtlücken in einer Seitenwand. Darüber hinaus wurden das Dach und das elektrische System einschließlich der Beleuchtung verbessert.

Weitere Planung

Der Stadtrat hat bereits eine Planungsentscheidung für einen modernen Ersatz getroffen. Die Nordanlage des Sportforums soll ein modernes multifunktionales Gebäude erhalten, das den alten „Laufschlauch“ ersetzen wird. Die geplante Sporthalle ermöglicht hervorragende Bedingungen für junge und Hochleistungssportarten in Leipzig und verbessert umfassend die Bedingungen für Leistungsdiagnose, Trainingsmethodik, Regeneration sowie die Büros und Kabinen für Trainer und Sportler. Somit wird die Sportschulausbildung sowie das Vereins- und Bundesbasistraining erheblich verbessert.

Für das multifunktionale Gebäude liegt eine Projektstudie vom 22. Juni 2020 vor. Demnach soll der 153 Meter lange Hallenkörper rechtwinklig zur alten Laufhalle an der Südseite des Leichtathletikstadions errichtet werden. Beide Hauptgebäude an den jeweiligen Gebäudeenden müssen auf zwei Etagen errichtet werden, um Funktionsräume auf zwei Ebenen zu ermöglichen und damit Platz zu sparen. Die Studie sieht auch ein erhöhtes Dach im Außenbereich für den 92 Meter langen zentralen Teil der Halle (auf einer Etage) vor. Diese längliche Struktur ist für den Lauf- und Sprungbereich vorgesehen und sollte eine Breite von 12 Metern haben.
Die Projektstudie zeigt die besonderen Anforderungen an die Immobilie, was zu einer Kostenschätzung von rund 9,1 Millionen Euro führt. Für die Maßnahme werden Mittel des Landes und der Bundesregierung in Höhe von rund zwei Dritteln der Gesamtausgaben erwartet. Ein möglicher Baubeginn ist für die Jahre 2023/2024 geplant.

Mit der Multifunktionshalle wird ein Projekt aus dem „Sportprogramm 2024“ umgesetzt und der Umzug der Leichtathletik vom ehemaligen Zentralstadion in die Nordanlage abgeschlossen.

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