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ZDF-Krimi aus der Serie „Unter anderen Umständen“: Geschickt inszenierte Verwirrung

Wenn in einem Fernseh-Thriller bis zum Ende offen ist, wer der Täter ist, dann haben der Regisseur und sein Autor wahrscheinlich viel richtig gemacht. So ist es bei „Forever and Eternal“, das sich bis dahin als aufregend erwiesen hat, mit viel Liebe zu kleinen Details und überzeugenden Schauspielern.

Diese 18. Folge aus der bewährten Serie „Under Different Conditions“ wurde von der Regisseurin Judith Kennel inszeniert, die seit Anfang 2006 bei uns ist. Auch das Kernteam um Kommissarin Jana Winter (Natalia Wörner) blieb unverändert. Nur die Drehbuchautorin Elke Rössler ist neu.

Mord ist schnell

In diesem Thriller geht der Mord schnell: Eine noch sehr junge Frau wird tot in ihrem Haus am Stadtrand von Flensburg gefunden. Anscheinend wurde sie mit einem Seil erwürgt, und Vergewaltigung kann nicht ausgeschlossen werden. Und da das Seil und andere Umstände Winters Mitarbeiterin Alwa Sörensen (gespielt mit dem Schlag der nordischen Sprache von der Schwedin Lisa Werlinder) an einen 15-jährigen Mordfall erinnern, wird der damalige Täter Jan Littkovski (Karsten Antonio Mielke) erneut ins Visier genommen von den Ermittlern. Er befindet sich jedoch in einem Gefängnis in Flensburg, wird jedoch kurz vor seiner bevorstehenden Freilassung regelmäßig freigelassen – auch am Tag des Mordes.

Nur ein Zufall? Littkovski war am Abend des Mordes zufällig mit seiner Verlobten Doreen Hahn (stark: Bettina Stucky) zusammen, die direkt gegenüber vom Tatort wohnt und an diesem Tag angeblich ihren Geburtstag mit ihm in ihrem Haus gefeiert hat. Aber dieses Alibi platzt schnell, als sich herausstellt, dass er die kleine Feier nach einem Streit verlassen hat.

Der Fall scheint also klar zu sein, obwohl die Anhäufung von Zufällen die Ermittler skeptisch macht. Insbesondere Winters Kollege Matthias Hamm (Ralph Herforth) will sich nicht verpflichten: Für ihn ist Littkovskis Verlobte der Hauptverdächtige – aus guten Gründen. Im Laufe des Films tauchen andere Verdächtige auf, die alle ein Motiv für den Mord hatten.

Die Zuschauer werden ständig auf die falsche Spur gelockt

Der Betrachter wird auch ständig mit Spuren und Hinweisen auf die falsche Spur gelockt, die scheinbar klar sind und sich plötzlich als Fehler herausstellen. Dieses Spiel der Verwirrung, von dem der Film lebt, wird gekonnt inszeniert. Daher weiß man manchmal wirklich nicht, was Wahrheit, Zufall oder Lüge ist. Das ist äußerst unterhaltsam und macht den Film besonders sehenswert.

Es gibt auch amüsante kleine Details, die nur von aufmerksamen Zuschauern entdeckt werden – zum Beispiel sehr kurze Slapstick-Zwischenspiele. Besonders schön ist eine Szene im Heiligtum von Hahns Vater, in der Kommissar Winter von zwei Eseln gefolgt wird. Es gibt auch einen Rollenwechsel in der zweiten Hälfte, wenn Winter aufgrund einer übermäßig robusten Mission beurlaubt wird und ihre Kollegin Hamm die Ermittlungen leiten muss – natürlich äußerst freundlich, Sie verstehen und schätzen sich in diesem Team.

Familiengefühl

Die vertraute Note dieser Serie, die wahrscheinlich teilweise für die konstant guten Einschaltquoten verantwortlich ist, spielt wieder eine Rolle: In einer Randfolge wird Winters 14-jähriger Sohn von der Polizei auf einem Moped erwischt. Um dies seiner Mutter beizubringen, bittet der Junge ihren Kollegen, den gutmütigen Arne Brauner (Martin Brambach), um Hilfe.

Der junge Mann wird übrigens von Wörners leiblichem Sohn Jacob-Lee Seeliger gespielt, der von Anfang an – mit einer kurzen Unterbrechung – kleine Auftritte in dieser Serie hatte und bis zu einem gewissen Grad mit ihr aufgewachsen ist.

Das Beste kommt ganz am Ende, wenn die Mehrdeutigkeit des Titels in der letzten Filmszene amüsant demonstriert wird. Es zeigt auch, dass es nicht notwendig ist, dass Gefängnisstangen eine Person für immer einsperren.

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