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Was öffnet wann und wo? Die Pläne der Bundesländer auf einen Blick

Berlin. Am 3. März werden sich die Regierungschefs der Bundesländer erneut mit Bundeskanzlerin Angela Merkel treffen, um weitere Eröffnungsschritte und einen Ausweg aus der Sperrung zu erörtern. In den meisten Bundesländern dürfen bereits Schulen und Kindertagesstätten eröffnet werden, und am 1. März sind die Friseursalons an der Reihe. Für einige Länder reicht dies jedoch nicht aus: Sie haben bereits die nächsten Schritte angekündigt. Davon profitieren vor allem Gärtner, Körperpflegeunternehmen und Baumärkte. An einigen Stellen könnten die Kontaktbeschränkungen aber auch gelockert werden. Welche Eröffnungspläne gibt es wo? Ein Überblick.

Baden-Württemberg

In Baden-Württemberg dürfen neben den Friseuren auch Gärtner, Gartenmärkte und Blumenläden wieder öffnen, solange sie nur Pflanzen und Gartenbedarf verkaufen. Da sich die Mutationen des Coronavirus jedoch schnell ausbreiten, verschärft das Land die Quarantäneregeln.

Kontaktpersonen ersten Grades müssen sich 14 Tage lang in Quarantäne befinden, anstatt der vorherigen zehn. Das Staatsministerium gab am Donnerstag bekannt, dass dies auch für Mitglieder des Haushalts der infizierten Person gilt. Auch die Lockerung der Kontaktbeschränkungen ist im Raum, sagte Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Die Grünen): „Ich könnte mir vorstellen, dass wir zu zwei Haushalten zurückkehren werden.“

Bayern

Bereits am 1. März sollten in Bayern Kindergärten, Gartencenter, Baumschulen, Baumärkte und Blumenläden eröffnet werden dürfen. Körpernahe Leistungen wie Fußpflege sind ebenfalls wieder zulässig. Premierminister Markus Söder (CSU) kündigte an, dass die nächsten Schritte eine Lockerung der Kontaktregeln, Handelseröffnungen und mehr persönliche und abwechselnde Klassen, auch an weiterführenden Schulen, sein würden.

Diese Lockerung sollte jedoch nur in Regionen wirksam werden, in denen die 7-Tage-Inzidenz unter 35 stabil ist. Wenn die 7-Tage-Inzidenz unter 100 liegt, sollte der Einzelunterricht an Musikschulen wieder zugelassen werden.

Berlin

Der Senat in Berlin hat einen schrittweisen Plan für die nächste Ministerpräsidentenkonferenz ausgearbeitet, aber es gibt keine Anzeichen für eine Lockerung, außer für die Friseure. Die Infektionssituation erlaubt es Ihnen nicht, spezifische Daten für Eröffnungsschritte zu benennen, sagte Berlins Oberbürgermeister Michael Müller (SPD) von der Deutschen Presseagentur. Allerdings: In der Hauptstadt haben die Buchhandlungen die zweite Sperrung nicht von Anfang an durchlaufen.

Brandenburg

Der erste Schritt im Schritt-für-Schritt-Plan des brandenburgischen Premierministers Dietmar Woidke (SPD) ist die Eröffnung von Grundschulen mit wechselnden Klassen seit Montag sowie die Eröffnung von Friseursalons und Gartencentern am 1. März. Voraussetzung dafür ist, dass mehr als 50 Prozent der Verkaufsfläche im Freien liegen. Baumärkte dürfen Gartenabteilungen für alle Kunden öffnen, wenn sich der Verkaufsbereich hauptsächlich im Freien befindet.

Die zweite Phase sieht die Eröffnung von Geschäften mit Grenzen und Veranstaltungen im Freien mit einer begrenzten Anzahl von Personen sowie die Eröffnung von Museen vor, berichtet die Märkische Allgemeine. In der dritten Phase sind Catering und die Eröffnung von Theatern, Konzertsälen und Kinos geplant. Der vierte Schritt umfasst den normalen Betrieb in Schulen und Kindertagesstätten sowie die Eröffnung von Hotels, Ferienwohnungen und Schwimmbädern. Die genauen Zeiten sind noch nicht bekannt.

Bremen

Die Grundschulen in der Stadt Bremen sollen ab März wieder voll im Unterricht sein. In der Stadt Bremen gilt dies ab dem 1. März, in Bremerhaven wird der Unterricht in halben Gruppengrößen bis zu den Osterferien abgehalten. Für alle Schüler ab der fünften Klasse wird der Unterricht abwechselnd fortgesetzt. Blumenläden und Gartencenter sind bereits geöffnet, und die Friseure folgten am Montag.

Hamburg

Angesichts der zunehmenden Anzahl von Koronainfektionen und des vermehrten Auftretens von Virusmutanten hat Hamburg die Maskenanforderungen weiter verschärft. Die Hansestadt ist das einzige Land, in dem es neben der Eröffnung von Friseuren vorerst keine weitere Entspannung gibt.

Auch bei den Friseuren beteiligte sich der rot-grüne Senat nur, um die landesweite Einheitlichkeit zu wahren. Es ist jedoch sicher, dass die Schulen am 15. März nach der Frühlingspause wiedereröffnet werden sollten, berichtete die Nachrichtenagentur dpa. Der Schulsenator Ties Rabe (SPD) wird am Freitagnachmittag Einzelheiten zum Eröffnungsplan bekannt geben.

Hessen

Am Montag wurden in Hessen neben den Friseuren nur Geschäfte für medizinisch und hygienisch notwendige Behandlungen wie Fußpflege und Nagelstudios eröffnet. Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) plant, die Bevölkerung in Hessen im März zu entspannen. In der ersten Phase können sich im März fünf Personen aus zwei Haushalten wieder treffen.

Dann sollten auch die Sportanlagen wieder in Betrieb genommen werden, aber auch dort gelten die Kontaktregeln. Der Besuch von Fitnessstudios sollte mit individuellen Terminen gestattet sein. Freizeit- und Kultureinrichtungen im Freien wie Zoos und Freilichtmuseen sollen ebenfalls wiedereröffnet werden. Das Einkaufen in Geschäften sollte nach vorheriger Absprache möglich sein.

Die zweite Phase sieht vor, dass Veranstaltungen unter freiem Himmel mit bis zu 50 Personen vor Ostern wieder zugelassen werden. Museen und Galerien sollten ebenfalls wieder geöffnet werden, das Einkaufen sollte mit Zugangsbeschränkungen und medizinischen Masken erlaubt sein. Gleiches gilt für Mahlzeiten im Freien.

In der dritten Stufe nach der Osterpause können die Klassen eins bis sechs von Angesicht zu Angesicht unterrichtet werden. Die vierte Stufe im Mai verspricht allen Schülern Präsenzunterricht in eingeschränktem und angepasstem regulären Betrieb. Voraussetzung ist jedoch, dass sich die Pandemieentwicklung nicht verschlechtert, warnte Bouffier. Die konkreten Maßnahmen würden erst nach dem Landestreffen getroffen.

Mecklenburg-Vorpommern

Die Landesregierung Mecklenburg-Vorpommerns sowie Vertreter von Wirtschafts- und Gemeindeverbänden einigten sich auf einen schrittweisen Plan zur Beendigung der Sperrung am Mittwoch. Dementsprechend sollte der Einzelhandel mit einer begrenzten Anzahl von Kunden wiedereröffnet werden, sobald der landesweite Inzidenzwert unter 35 stabil ist, berichtet die „Ostsee-Zeitung“.

Restaurants und Hotels sollen später eröffnet werden, zunächst nur für Gäste aus Mecklenburg-Vorpommern. Spezifische Startdaten wurden nicht angegeben. Die Inzidenzwerte seien entscheidend, hieß es. Die Friseure haben hier am Montag eröffnet und die Gartencenter in Regionen mit niedrigen Infektionsraten.

Niedersachsen

In Niedersachsen gibt es noch kein neues Eröffnungskonzept. Eine signifikante Lockerung sollte nach Angaben der Landesregierung nur möglich sein, wenn ein Inzidenzwert von 35 erreicht wurde. Wie in allen anderen Bundesländern sollen die Friseure am 1. März eröffnen. Wie die „Hannoversche Allgemeine Zeitung“ berichtet, sollen die weiterführenden Schulen und Kindertagesstätten in Niedersachsen vorerst geschlossen bleiben. Derzeit sind im Staat nur Grundschulen geöffnet.

Nordrhein-Westfalen

Friseursalons und nichtmedizinische Fußpflegebetriebe können ab dem 1. März in Nordrhein-Westfalen wiedereröffnet werden. Es gibt auch Entspannungen für den Freizeitsport. Gemäß der aktuellen Corona-Schutzverordnung des Landes ist Sport allein unter freiem Himmel, zu zweit oder mit Personen aus Ihrem eigenen Haushalt gestattet.

Auch einzelne Sport- und Musikstunden sind wieder erlaubt. Die Kontaktbeschränkungen bleiben jedoch bestehen, und auch für Restaurants und Einzelhändler gibt es vorerst keine Lockerung. In Gartencentern dürfen nur Gemüsepflanzen und Samen wie Samen, Zwiebeln, Pflanzkartoffeln und notwendiges Zubehör verkauft werden.

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Rheinland-Pfalz

Die Landesregierung in Rheinland-Pfalz hat am Dienstag wichtige Punkte für eine neue Landesverordnung vorgestellt, die mehrere Lockerungen vorsieht. „Neben der Öffnung des Friseurs als Hygieneruf kann die Fußpflege mit Distanz und Maske in der Regel nach Terminvereinbarung wieder angeboten werden. Darüber hinaus nehmen wir Anpassungen an den Vorschriften in unseren Nachbarländern vor: Blumenläden für Schnittblumen, Topfpflanzen und Grabdekorationen können eröffnet werden “, sagte Ministerpräsident Malu Dreyer (SPD).

Fahrschulen dürfen auch wieder praktischen Unterricht anbieten, Musikunterricht auch für Einzelpersonen. „Wir erweitern auch unsere ‚Click & Collect‘-Vorschriften in kleinem Maßstab. Ab dem 1. März ist auch ein Date-Shopping möglich “, sagte Dreyer. Kunden sollten individuelle Termine in einem Abstand von mindestens 15 Minuten erhalten. Zoologische Gärten, Tierparks, Botanische Gärten und ähnliche Einrichtungen dürfen ihre Außenbereiche wieder öffnen.

Saarland

Ab dem 8. März, nach den Grundschulen und Grundschulen, werden alle anderen Schulen im Saarland folgen und zunächst zwischen persönlichem Lehren und Lernen von zu Hause aus wechseln. Der Ministerrat wird am Donnerstag mögliche Eröffnungsperspektiven für den Einzelhandel erörtern. Ab Montag ist mindestens ein Termin beim Einkauf im Einzelhandel erlaubt.

Sachsen

Laut einem Bericht in der Sächsischen Zeitung hat der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) angekündigt, dass das „Click & Meet“ -Prinzip ab dem 8. März im Einzelhandel in Kraft treten könnte.

In einem Land mit hoher Inzidenz bleiben Gartenmärkte und Blumenläden geschlossen, aber nicht nur Pediküre-Studios, sondern auch Fahrschulen werden für diejenigen eröffnet, die das „Zertifikat“ für die Arbeit benötigen. Musikschulen können individuell Schüler unterrichten, die kurz vor einer wichtigen Prüfung stehen oder ein Studium beginnen.

Sachsen-Anhalt

Wenn ein Bezirk in Sachsen-Anhalt oder eine unabhängige Stadt die 7-Tage-Inzidenz von 50 unterschreitet, beginnen ab diesem Zeitpunkt alle Schulen, außerschulischen und Kindertagesstätten in der betroffenen Region wie gewohnt mit dem Unterricht. Dies steht im „Sachsen-Anhalt-Plan 2021“ der Landesregierung. Schnelltests und Hygienemaßnahmen sollten diesen Eröffnungsschritt begleiten. Wenn der Inzidenzwert über 200 liegt, sind alle öffentlichen Schulen, Kindertagesstätten und Kindertagesstätten zu schließen.

Mit den Friseuren dürfen am Montag auch Fußpflegegeschäfte ohne „dekorative Maßnahmen am Fuß“, Gartenmärkte, Gärtner, Blumenläden und Baumärkte eröffnen. Gleiches gilt für Fahr- und Flugschulen, und der Staatstrupp darf wieder trainieren.

Die zweite Stufe des Plans tritt ein, wenn die Inzidenz fünf Tage lang unter 35 liegt. Dann können Einzelhandel und Catering sowie Kinos und Theater eröffnet werden. Die Ebenen drei und vier enthalten Entspannungen für Bars, Freizeitpools und Veranstaltungen im Freien.

Schleswig-Holstein

In Schleswig-Holstein dürfen neben Friseuren auch Nagelstudios, Blumenläden, Gärtner, Gartenbauzentren und räumlich getrennte Gartenabteilungen von Baumärkten am 1. März wiedereröffnet werden. Gleiches gilt für Sportanlagen, in denen jedoch weiterhin die Kontaktbeschränkungen gelten.

Nach den Plänen der Landesregierung sollten auch andere Freizeitaktivitäten wiedereröffnet werden dürfen, beispielsweise die Außenbereiche von Tierparks, Wildparks, Aquarien, Fischteichen und Zoos. Die Betreiber müssen 20 Quadratmeter pro Besucher reservieren. Liegt der 7-Tage-Inzidenzwert nach Angaben der Kieler Nachrichten konstant unter 50, könnte eine weitere Lockerung in Kraft treten.

Thüringen

Thüringen befürwortet einen bundesweit einheitlichen Eröffnungsplan. Wenn dies nicht der Fall ist, möchte sich das Land mit seinen Nachbarn abstimmen, um zu vermeiden, dass in den Ländern unterschiedliche Lockerungsmaßnahmen durchgeführt werden.

Dies könnte zu einer „grenzüberschreitenden Mobilität“ führen, die vermieden werden sollte. Neben den Friseuren dürfen in Thüringen auch Blumenläden wiedereröffnet werden

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