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Der BND rekrutiert Hacker mit ungewöhnlichen Aktionen

Berlin. Der Federal Intelligence Service (BND) will mit einer ungewöhnlichen Kampagne mehr Hacker für den Kampf gegen internationale Bedrohungen finden. Mit dem Hashtag „#followtheglitchkarnickel“ versucht der deutsche Auslandsgeheimdienst seit Montag, die Hackerszene im Internet direkt mit Wortwahl, Cyberästhetik und einem speziellen Bildprogramm zu erreichen.

„Wir müssen die Sprache derer sprechen, die sich für uns interessieren sollten“, sagte BND-Präsident Bruno Kahl von der Nachrichtenagentur dpa Berlin. Unterstützung kommt von der Union. Kritik aus den Reihen der Grünen ist, dass Gegenmaßnahmen viel zu spät ergriffen werden, wenn es an Fachkräften mangelt.

„Jeder sucht nach Spezialisten, die über Fachwissen auf diesem Gebiet verfügen“, sagte Kahl. Der Cyberraum bietet nicht nur Chancen, sondern auch Gefahren. „Der BND muss diese Gefahren erkennen und helfen, sie abzuwehren.“ Dies erfordert das richtige Personal. Die BND-Hacker versuchen, Informationen für die Bundesregierung aus Bereichen wie dem internationalen Terrorismus, der Verbreitung von Massenvernichtungswaffen, Menschenhandel, organisierter Kriminalität und Industriespionage zu erhalten.

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BND auf der Suche nach Hackern mit ungewöhnlicher Action

Der Federal Intelligence Service will mit einer ungewöhnlichen Kampagne mehr Hacker für den Kampf gegen internationale Bedrohungen finden. © dpa

„Viele wollen auf der rechten Seite arbeiten“

Im Hinblick auf finanziell attraktivere Angebote des Privatsektors für IT-Spezialisten sagte Kahl: „Viele wollen auf der richtigen Seite arbeiten.“ Es gibt immer mehr junge Leute, für die Geld nicht alles ist. „Mit uns können Sie Dinge legal tun, die an anderer Stelle verboten sein könnten.“ Im internationalen Vergleich sieht Kahl den BND als gut positioniert. „Nach der Tatsache zu urteilen, dass viele der sehr leistungsstarken Partner gerne mit uns zusammenarbeiten würden, kann ich feststellen, dass wir über ausreichende Fähigkeiten und Kompetenzen verfügen.“ Notwendig ist jedoch eine „bessere und breitere Aufstellung, damit wir nachhaltig sein können“.

Der Vorsitzende des parlamentarischen Ausschusses für die Kontrolle der Geheimdienste (PKGr), Roderich Kiesewetter (CDU), erklärte gegenüber der dpa, dass der BND „ein zentraler Bestandteil unserer Sicherheitsinfrastruktur ist und daher nicht nur gute finanzielle Ressourcen benötigt, sondern auch insbesondere im IT-Bereich beste Experten “. Selbst wenn seine Arbeit vom Parlament hervorragend kontrolliert wird, „müssen wir alles tun, um sicherzustellen, dass der BND gleichberechtigt mit Partnerdiensten und gegnerischen Diensten arbeiten kann“.

Das grüne PKGr-Mitglied Konstantin von Notz sagte, dass sich die Arbeit der Geheimdienste immer mehr in die digitale verlagert. Der Markt für IT-Spezialisten ist leer. „Das Problem ist seit Jahren bekannt. Gegenmaßnahmen wurden leider viel zu spät ergriffen. Darüber hinaus konkurrierten einige Sicherheitsbehörden um sehr wenige Köpfe. Allein das Bundesamt für Informationssicherheit (BSI) soll bald mehrere hundert Arbeitsplätze schaffen. „Allein die Bundesregierung weiß, woher diese kommen sollen.“

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