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Friedrich Merz überlegt, für den Bundestag zu kandidieren

Berlin. Friedrich Merz verlor gegen Annegret Kramp-Karrenbauer und gegen Armin Laschet. Er wurde nicht Leiter der CDU, und Angela Merkel bestritt seinen Wunsch, anstelle von Peter Altmaier als Wirtschaftsminister in das Kabinett einzutreten.

Jetzt erwägt der 65-jährige Vizepräsident des der CDU angeschlossenen Wirtschaftsrats offenbar eine Alternative – eine Rückkehr zum Bundestag nach zwölfjähriger Pause. „Ich wurde von mehreren Stadtratsvorsitzenden im Sauerland gefragt, ob ich mir vorstellen kann, für den Wahlkreis zu kandidieren“, sagte er der „Westfalenpost“ und fügte hinzu: „Ich bin nicht abgeneigt.“ Merz hat den nordrhein-westfälischen Hochsauerlandkreis vier Mal gewonnen, zuletzt 2005, bevor er sich aus Wut über Angela Merkel aus der Politik zurückzog.

Es gibt jedoch zwei weitere Bewerber – und beide haben ihre Kandidatur vor Merz erklärt.

Er will „keine offene Schlacht“, sagt Merz

Es gibt den Innenpolitiker Patrick Sensburg, der den Wahlkreis Merz übernommen und nun dreimal gewonnen hat. Er will wieder antreten. „Ich habe meine Kandidatur bereits im Januar angekündigt“, sagte er gegenüber dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND). „Friedrich Merz hat immer noch ganz anders gedacht.“

Am Wochenende wurde auch der Politiker der Jungen Union Bernd Schulte vom Bezirksverband Meschede ins Rennen geschickt. Mit dem 35-Jährigen würde Laschet praktisch an die Haustür von Merz ziehen: Schulte ist Büroleiterin der Staatskanzlei von Nathanael Liminski, Leiterin der nordrhein-westfälischen Staatskanzlei und engster Berater von Laschet.

Es ist nicht klar, ob Schulte Merz seine Kandidatur vorweggenommen hat oder ob Merz auf Schulte reagiert hat. Es gibt eine Interpretation in der Union, dass Schulte Merz es möglich gemacht hat, seine Kandidatur anzukündigen, weil er nicht gegen seinen Anhänger Sensburg gelaufen wäre. Er will keine „Schlacht auf freiem Feld“, sagt Merz.

In den benachbarten Wahlkreis wechseln?

Sollte sich Merz in diesem Wettbewerb, der im April entschieden werden soll, durchsetzen und dann im Herbst tatsächlich wieder in den Bundestag einziehen, könnte er durch die Fraktion, die im Kabinett berücksichtigt werden soll, wahrscheinlich etwas mehr Druck aufbauen.

Dazu müsste Laschet erstens Kanzlerkandidat werden, zweitens müsste die Union die Bundestagswahl gewinnen und drittens andere Ministeraspiranten aus Nordrhein-Westfalen und dem Wirtschaftsflügel wie Jens Spahn und Carsten Linnemann würde ihn freundlich gehen lassen.

Ein Wechsel in den benachbarten Wahlkreis Olpe / Märkischer Kreis I, in dem das bisherige CDU-Mitglied Matthias Heider kein neues Mandat beantragt, dürfte dort wenig Begeisterung hervorrufen.

Es gibt dort auch mehrere Kandidaten, das Bewerbungsverfahren ist abgeschlossen, der Bezirksverband hat bereits einen Favoriten. Es hat die Initialen FM, heißt aber Florian Müller.

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