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RKI Corona zählt heute: 9997 Neuinfektionen – 394 Todesfälle in Deutschland

Berlin. Die deutschen Gesundheitsbehörden meldeten innerhalb eines Tages 9997 neue Koronainfektionen an das Robert Koch-Institut (RKI). Zusätzlich wurden innerhalb von 24 Stunden 394 weitere Todesfälle registriert. Das kommt von den Zahlen des RKI vom Freitag. Vor genau einer Woche hatte der RKI innerhalb eines Tages 9113 neue Infektionen und 508 neue Todesfälle registriert.

Die Daten geben den Status des RKI-Dashboards um 03:10 Uhr wieder. Nachträgliche Änderungen oder Ergänzungen sind möglich.

Sieben-Tage-Inzidenz höher als am Vortag

Laut RKI lag die Zahl der innerhalb von sieben Tagen pro 100.000 Einwohner gemeldeten Neuinfektionen (Inzidenz von sieben Tagen) am Freitagmorgen landesweit bei 62,6 – und damit höher als am Vortag (61,7). Vor vier Wochen, am 29. Januar, lag die Inzidenz bei 94,4. Sein bisheriges Hoch wurde am 22. Dezember bei 197,6 erreicht.

Der Höchststand von 1.244 neu gemeldeten Todesfällen wurde am 14. Januar erreicht. Unter den innerhalb von 24 Stunden registrierten Neuinfektionen wurde am 18. Dezember mit 33.777 der höchste Wert erreicht – er enthielt jedoch 3500 verspätete Meldungen.

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Sieben-Tage-R-Wert über 1,0

Das RKI hat seit Beginn der Pandemie (Stand 26. Februar, 3:10 Uhr) in Deutschland 2.424.684 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 gezählt. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte signifikant höher sein, da viele Infektionen nicht erkannt werden. Der RKI gab die Zahl derjenigen an, die sich bei rund 2.235.700 erholt hatten. Die Gesamtzahl der Menschen, die mit oder mit einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 starben, stieg auf 69.519.

Laut dem RKI-Managementbericht vom Donnerstagabend betrug der landesweite 7-Tage-R-Wert 1,05 (Vortag 0,98). Dies bedeutet, dass 100 infizierte Personen theoretisch 105 weitere Personen infizieren. Der Wert gibt das Auftreten der Infektion vor 8 bis 16 Tagen an. Wenn es über einen längeren Zeitraum unter 1 liegt, sinkt die Infektionsrate.

Dies muss bei der Beurteilung der Infektionssituation berücksichtigt werden

Am 11. November änderte das RKI seine Empfehlungen für die Testkriterien. Dies bedeutet, dass nur Personen mit schweren, korona-typischen Symptomen und Kontaktpersonen von Covid 19-Patienten getestet werden sollten. Dies könnte die Anzahl der nicht gemeldeten Coronaviren erhöhen, da infizierte Personen mit leichten Symptomen nicht mehr registriert werden.

Mit der neuen Teststrategie steigt die Anzahl der durchgeführten Tests wieder an. Während in der ersten Dezemberwoche rund 1,3 Millionen Tests durchgeführt wurden, gab es in der zweiten Dezemberwoche rund 1,5 Millionen Tests.

Die positive Rate spielt auch eine Rolle bei der Beurteilung der Infektionsrate in Deutschland. Diese Kennzahl gibt an, wie viele der durchgeführten Koronatests tatsächlich positiv sind. Wenn die positive Rate steigt, ist dies ein Hinweis darauf, dass die Infektionsrate steigen könnte.

Jeden Mittwoch veröffentlicht der RKI die neu berechnete positive Rate in seinem Lagebericht. Die Rate ist seit Anfang September gestiegen: Während 0,86 Prozent der Tests in der 37. Kalenderwoche (7. bis 13. September) positiv waren, waren es Mitte November rund neun Prozent. In der 50. Kalenderwoche (7. bis 13. Dezember) waren es rund 11,5 Prozent.

Ein positiver Koronatest sagt nichts über Infektiosität aus

Wenn ein Koronatest positiv ausfällt, bedeutet dies, dass die getesteten mit Sars-CoV-2 infiziert wurden. Dies bedeutet jedoch nicht, dass sie auch infektiös sind und andere infizieren können. Das Ausmaß des Infektionsrisikos hängt von der Virusmenge ab.

Die Viruskonzentration beschreibt den sogenannten Ct-Wert. Je höher diese Zahl ist, desto niedriger ist die Viruskonzentration und desto weniger wahrscheinlich ist es, dass der Infizierte andere Menschen infizieren kann. Der RKI weist darauf hin, dass der Ct-Wert je nach Probenahme- und Testmethode variieren kann.

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