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Kampf um die Landesliste für die Bundestagswahl: NRW-Genossen gegen Wagenknecht

Berlin. Dietmar Bartsch amüsiert sich nicht über die Partyfreunde. „Ich halte es für falsch, diesen Streit öffentlich zu führen“, sagte der Vorsitzende der linken Fraktion im Bundestag des RedaktionsNetzwerks Deutschland (RND) und fügte hinzu: „Listenparteitagungen treffen demokratische Entscheidungen. Und Sahra Wagenknecht wird zur Nummer gewählt eine auf der Landesliste in Nordrhein-Westfalen. „

Bartschs Missfallen ist kein Zufall. Denn tatsächlich gibt es einige im Rhein- und Ruhrgebiet, die den 51-Jährigen bei den Bundestagswahlen am 26. September nicht auf Platz eins der Landesliste sehen möchten. Dies wiederum lässt andere befürchten, dass sie am Ende die Waffe ins Getreide werfen könnten – und überhaupt nicht konkurrieren.

Rücktritt 2019

Wagenknecht trat im November 2019 von der Position des Vorsitzenden der Fraktion zurück. Sie nannte ihre angeschlagene Gesundheit als Ursache und verwies auf die langjährigen Konflikte mit Teilen ihrer eigenen Partei. Die Tochter eines Deutschen und eines Iraners, die in Jena, Thüringen, geboren wurde, hat noch ein Bundestagsmandat. Sie möchte das Gleiche bei den nächsten Parlamentswahlen wieder gewinnen. Wagenknecht läuft jedoch weder in Berlin, wo sie einen Teil ihrer Kindheit und Jugend verbracht hat, noch im Saarland, wo sie mit ihrem Ehemann Oskar Lafontaine lebt. Wagenknecht tritt fast traditionell in Düsseldorf-Süd an. Und weil sie zuletzt den ersten Platz auf der Staatsliste belegte, war ihr Eintritt ins Haus sicher.

In NRW gibt es jetzt Widerstand. Genossen in Köln und Herford wollen unter anderem Wagenknecht nicht – anders als die staatliche Exekutive. In einer E-Mail des Sprechers der Kölner Linken, aus der die „Süddeutsche Zeitung“ zitiert, heißt es: „Wir sollten Sahra Wagenknecht unter Druck setzen, auf ihre Kandidatur für die Nummer eins der Landesliste zu verzichten.“ „Entscheidungen meiner eigenen Partei verletzt.

Darüber hinaus wiederholte das NRW eine Beschwerde, die gelegentlich aus Berlin gehört wurde – dass Wagenknecht nur selten vor Ort auftaucht, es sei denn, wichtige Entscheidungen stehen noch aus. Es gibt sogar einen gegnerischen Kandidaten: die 64-jährige Angela Bankert aus Köln, die früher als Administratorin für die Union für Bildung und Wissenschaft gearbeitet hat und jetzt Rentnerin ist.

Beschwerde über „Busybody“

In linken Führungskreisen schütteln nicht wenige bei den Ereignissen in Nordrhein-Westfalen den Kopf, wo der Landesverband ähnlich verurteilt ist wie der niedersächsische. „Sie sind vielbeschäftigte Leute“, sagen sie. Insbesondere besteht die Sorge, dass die Linke ohne Wagenknecht in den Umfragen weiter abrutschen und sich der fünfprozentigen Hürde nähern könnte. Dementsprechend hat der Fraktionsleiter Jan Korte gerade gewarnt, dass sie Teil des Top-Teams werden muss.

Sahra Wagenknecht wollte sich nicht offiziell äußern. Inoffiziell war sie jedoch wie Bartsch am Montag vom RND nicht amüsiert. Nichts deutet darauf hin, dass Wagenknecht resigniert aufgeben könnte.

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