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Kauder fordert die Aufnahme weiterer Flüchtlinge aus Lesbos

Berlin. Der ehemalige Gewerkschaftsführer Volker Kauder und die SPD-Politikerin Hilde Mattheis setzen sich dafür ein, dass mehr Flüchtlinge von der griechischen Insel Lesbos aufgenommen werden. Die beiden Bundestagsabgeordneten haben der EU auch schwerwiegende Mängel in der Flüchtlingspolitik vorgeworfen.

„Die Bedingungen in den griechischen Flüchtlingseinrichtungen sind mit dem christlichen Menschenbild nicht vereinbar. Es muss für uns wie ein Schlag ins Gesicht sein, wenn die Gerichte feststellen, dass man keine Menschen dorthin zurückschicken kann, weil die Situation unerträglich ist “, sagte Kauder von der Schwäbischen Zeitung. Wenn Flüchtlingslager das Ergebnis davon sind, zum Beispiel auf Lesbos, „dann hat dieses Europa seine Seele verloren“.

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RND-Reporter auf Lesbos: Angst vor der zweiten Moria

Nach dem Brand in Moria wollen die Flüchtlinge auf Lesbos nicht in das provisorische Lager ziehen, das gerade gebaut wird. © RND

„Wir akzeptieren eine verlorene Generation“

Mattheis berichtete im Interview von einem Besuch in Lesbos im September. „Die Zelte sind feucht und undicht, die Böden voller Schlamm. Die sanitären Einrichtungen sind völlig unzureichend. Die Menschen in Kara Tepe auf Lesbos warten Jahre auf die Anhörung, um Asyl beantragen zu können „, sagte der SPD-Politiker.“ Seit Jahren haben Kinder keine Schule und keine Perspektive gesehen. Wir akzeptieren eine verlorene Generation. „

Nach dem Brand im Lager Moria auf Lesbos versprach die Bundesregierung, 1553 anerkannte Flüchtlinge aufzunehmen. Darüber hinaus hat die Koalition von CDU / CSU und SPD im März beschlossen, im Rahmen einer europäischen Hilfsaktion 243 kranke Kinder mit nahen Familienmitgliedern aus Griechenland aufzunehmen. 150 unbegleitete Minderjährige, die auch Deutschland nach dem Brand akzeptiert hatte, sind bereits hier.

Kauder vermutet, dass Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) bereit wäre, „mehr zu tun, wenn ihn seine eigene Fraktion unterstützt“. „Deshalb müssen die CDU und die CSU einen Schritt nach vorne machen, um einen menschlich akzeptablen Umgang mit Migranten in Europa zu erreichen.“ Er selbst ist grundsätzlich dafür, mehr Menschen aufzunehmen. Die Aufnahme ist korrekt, aber letztendlich nicht die Lösung des Problems.

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