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Verwirrung über Pavards Siegtor bei der Klub-Weltmeisterschaft – Ex-Schiedsrichter Kinhöfer: Bayern-Tor war „unregelmäßig“

Video-Beweise beim Finale der Klub-Weltmeisterschaft in Katar. Schiedsrichter Esteban Ostojich holte nach angeblichen Treffern des FC Bayern München zweimal den Rat des Videoassistenten ein und beobachtete die Szenen selbst auf dem Monitor am Spielfeldrand im Education City Stadium. Das erste Tor von Joshua Kimmich (18. Minute) erkannte den Uruguayaner aufgrund einer Abseitsposition von Robert Lewandowski. Das endgültige Siegtor der Bayern gegen Benjamin Pavards Tigres in der 59. Minute wurde zunächst nicht wegen Abseits erzielt, hielt dann aber der Überprüfung des VAR und des Schiedsrichters stand. Für den ehemaligen Bundesliga-Schiedsrichter Thorsten Kinhöfer war dies ein Fehler – wenn auch aus einem anderen Grund. In einem Interview mit Bild live erklärte der 52-Jährige, warum der Treffer nicht hätte zählen sollen.

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Was ist passiert? Nach einer Flanke von Joshua Kimmich im Halbfeld schoss Stürmer Lewandowski einen massiven Kopfball auf das Tor von Tigres. Doch Keeper Nahuel Guzmann konnte den Ball abwehren. Der Defensivspieler Pavard war jedoch dabei und schob den Ball zum 1: 0. Schiedsrichter Ostojich gab das Tor zunächst nicht ab, weil Lewandowski im Abseits stand, sondern änderte seine Meinung gemäß den Videobildern in Absprache mit dem Video-Schiedsrichter.

Kinhöfer zufolge haben beide nach seinem Kopfball einen Handball am Pol übersehen. „Er hat den Ball auf seinem Oberarm und das Tor fällt unmittelbar danach. Dementsprechend ist es unregelmäßig“, sagte Kinhöfer. „Es ist ein Fehler des Video-Schiedsrichters, er muss ihn erkennen.“ Der Ex-FIFA-Schiedsrichter fährt fort: „Die Tatsache, dass das Finale der Klub-Weltmeisterschaft durch ein unregelmäßiges Tor entschieden wird, hat einen Geschmack.“

Beide Teams haben jedoch nicht die vermeintlich falsche Entscheidung über die große Glocke getroffen. Während die Bayern erst innerhalb eines Jahres nach dem Schlusspfiff ihren sechsten Titelgewinn feierten, zeigte sich Tigres-Trainer Ricardo Ferretti als fairer Verlierer und sprach von einem „Thema für Journalisten“. Er konnte also „wirklich nicht“ sagen, dass die endgültige Niederlage auf einen Schiedsrichterfehler zurückzuführen war.

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