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Gastgewerbe und mittelständische Unternehmen: Corona-Vorsätze lösen Frustration aus

Berlin. Die Hotellerie, mittelständische Unternehmen und die Immobilienbranche sind zutiefst enttäuscht von den jüngsten Resolutionen von Bund und Ländern zur Eindämmung des Koronavirus. Ingrid Hartges, Geschäftsführerin des Deutschen Hotel- und Restaurantverbandes (Dehoga), sagte gegenüber der Deutschen Presseagentur, dass es noch keine Eröffnungsperspektive gibt: „Die Tatsache, dass Hotels und Restaurants in der vorliegenden Entscheidung nicht gleichzeitig erwähnt werden, löst Frustration und Verzweiflung in der Branche raus. „

Kritik von allen Seiten

Der Bundesverband der mittelständischen Unternehmen (BVMW) erklärte: „Der Corona-Gipfel ist ein weiterer Beweis für die Unverbindlichkeit der Politik und den Gipfel der Enttäuschungen für mittelständische Unternehmen.“

Das Central Real Estate Committee (ZIA), die Dachorganisation der Immobilienbranche, kritisierte, dass noch keine Aussicht auf eine Öffnung des Handels bestehe. „Allein die tägliche Sperrung kostet im Einzelhandel 1,5 Milliarden Euro. Die Folgen sind und bleiben dramatisch. Es geht um die Existenz ganzer Innenstädte “, sagte ZIA-Präsident Andreas Mattner von der dpa.

Hotels und Bars bleiben geschlossen

Die derzeit geltenden Maßnahmen zur Bekämpfung der Koronapandemie werden in der Regel bis zum 7. März verlängert. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Regierungschefs der Bundesländer haben sich am Mittwoch darauf geeinigt. Dies bedeutet, dass beispielsweise Hotels und Bars geschlossen bleiben.

Sollte die so genannte siebentägige Inzidenz – dh die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche – bis dahin stetig unter 35 gefallen sein, sollten die Beschränkungen von den Ländern, beispielsweise im Einzelhandel, schrittweise gelockert werden.

Ingrid Hartges, General Managerin von Dehoga, sagte: „Wir haben keinen bestimmten Eröffnungstermin erwartet, aber definitiv mit einer Erklärung, wann und unter welchen Bedingungen Hotels und Restaurants wieder Gäste empfangen können. Wir hatten klare Aussichten für unsere Branche erwartet, was für die Lebensqualität unserer Mitbürger sowie für die Attraktivität der Innenstädte und Regionen äußerst wichtig ist. „“

Die Hotellerie erwartet einen koordinierten Zeitplan

Die Gastronomie und Hotellerie hat zwischen 2010 und 2019 in Deutschland gut 300.000 neue Arbeitsplätze geschaffen, die sozialversicherungspflichtig sind. „Unsere Geschäftstätigkeit wurde am 2. November geschlossen und wird Ende Februar für insgesamt sechs Monate geschlossen sein, einschließlich der Sperrung im Frühjahr 2020. „

Die Branche erwartet spätestens bei den nächsten Konsultationen von Bund und Ländern einen koordinierten Zeitplan für den Neustart der Hotellerie. Hartges: „Die Gesundheit unserer Gäste und Mitarbeiter hat für uns oberste Priorität. Wir unterstützen alle notwendigen Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie, erwarten jedoch, dass diese begründet, verständlich und im rechtlichen Sinne verhältnismäßig sind. „“

BVMW-Bundesgeschäftsführer Markus Jerger kritisierte, dass es immer noch an einem verbindlichen Zeitplan für die „Sperre“ der Wirtschaft sowie an einem Wirtschaftsgipfel mit Experten mittelständischer Unternehmen, Gewerkschaften und Politik mangele.

„Die Machthaber akzeptieren erneut den Bankrott und den Verlust der Existenz von Hunderttausenden von Unternehmen und ihren Mitarbeitern und berauben sie der Zukunftsaussichten“, sagte Jerger von der Deutschen Presseagentur. „Wieder schiebt die Bundesregierung kleine und mittlere Unternehmen mit unverbindlichen Versprechungen ab und lässt sie auf der Suche nach Brückenhilfe betteln.“

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