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Wetter: Permafrost und Kälte bleiben

Berlin. Der Winter sorgt in Deutschland weiterhin für eiskalt – am Donnerstagabend mussten die Fahrer jedoch keine größeren Behinderungen mehr hinnehmen. In Jena verursachten die eisigen Temperaturen jedoch eine Katastrophe: Rund 6.500 Haushalte mussten nach Unterbrechung einer Fernwärmeleitung ohne Heizung und Warmwasser auskommen. Am Donnerstagmorgen meldeten die Stadtwerke, dass die Fernwärmeleitung wieder in Betrieb sei. Ein ungefähr fünf Zentimeter langer Riss in der Leitung wurde während der Nacht erfolgreich zugeschweißt.

Am Mittwoch suchten Mitarbeiter der Stadtwerke und Fachfirmen der Stadt Thüringen nach der Unfallursache und rissen eine Straße dafür auf. In der Zwischenzeit wurden die Bewohner gebeten, Fenster und Türen geschlossen zu halten, um die Abkühlung ihrer Wohnungen zu verzögern. Einige Bürger wurden in Notunterkünfte überwiesen.

Nach langem Stau auf der A2: Entspannung im Raum Bielefeld

An anderer Stelle blieb die Situation während der Nacht ruhig. In der Region Bielefeld, wo sich Pkw und Lkw auf der A2 in den vergangenen Nächten extrem verklemmt hatten, floss der Verkehr weitgehend problemlos. „Es ist entspannter als in den Nächten zuvor“, sagte ein Polizeisprecher. Nach Angaben der dortigen Polizei standen in der Nähe von Braunschweig noch viele Lastwagen auf der harten Schulter, weil die Rastplätze voll waren. Aber es gab keine Unfälle. Ein Sprecher der Autobahnpolizei Göttingen sagte, „endlich gibt es keine Probleme“.

Der Wintereinbruch in Deutschland führt zu Glatteis und Unfällen

Auch in anderen Regionen meldeten die Polizeistationen vergleichsweise wenige Eisunfälle. Im Stadtteil Sigmaringen in Baden-Württemberg gab es jedoch einen tödlichen Verkehrsunfall. Ein 41-Jähriger wurde unter winterlichen Straßenbedingungen im Gegenverkehr erwischt – und getötet.

Im Bezirk Ravensburg gab es einen kleinen Unfall: Ein 52-jähriger Mann stieg in seinem Van im Schnee von der B12 und durchbrach die Wand eines Bauernhauses im Erdgeschoss. Dies musste dann von der Feuerwehr unterstützt werden. Der Schaden am Haus wird auf 50.000 Euro geschätzt. Der Fahrer des Lieferwagens war unverletzt, die Hausfrau entkam mit dem Entsetzen. Im Landkreis Mecklenburg wurden drei Personen verletzt, als ein Auto ausrutschte und gegen einen Baum prallte.

Eis und Schnee tragen zu Erholungsnotfällen bei

Abseits der Straße waren die Rettungsdienste auch mit Schnee und rutschigen Straßen beschäftigt – am Mittwoch meldeten sie weitere Freizeitnotfälle: Die Retter suchten stundenlang in einem Teich in Berlin nach einem Mann, der offenbar bewusst ins Wasser getreten war – vermutlich zum Schwimmen oder tauchen. Nach Angaben der Feuerwehr wurde er „unter Wiederbelebungsbedingungen“ in eine Spezialklinik gebracht. Zwei Kinder brachen in der Nähe von Flensburg in das Eis eines Teiches ein. Ein Ehepaar beobachtete den Vorfall und rettete die Kinder zwischen vier und sechs Jahren aus dem eiskalten Wasser.

Reisen mit dem Zug trotz Schneemassen: Die aktuelle Verkehrssituation

Nach Angaben der Eisenbahn waren die wichtigsten Nord-Süd- und Ost-West-Fernverkehrsverbindungen am Mittwoch „größtenteils stabil, wenn auch mit erheblichen Verzögerungen“. Am Donnerstag soll der Verkehr von Dresden nach Leipzig und Frankfurt am Nachmittag wieder beginnen, wie der Zug auf seiner Website berichtete. Auch zwischen Hamburg und Kiel sowie zwischen Hamburg und Westerland sollte es wieder ein „limitiertes Angebot“ geben.

In Deutschland wird es in den kommenden Tagen frostig bleiben. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) war die Nacht am Mittwoch die bisher kälteste des Jahres. „In der tief schneebedeckten Mitte und im Osten kühlte es in Gebieten unter minus 20 Grad ab“, erklärte der Meteorologe Adrian Leyser. „Coldspot“ war Thüringen mit einem Tief von minus 26,7 Grad Celsius, gemessen in Mühlhausen. „“

Obdachlose bekommen Hilfe bei der Winterkoronasperre

Währenddessen erleichtern die verlassenen Innenstädte in der Corona-Sperre den wenigen kalten Bussen die Versorgung der Obdachlosen. „Die Straßen waren bisher völlig leer. Es ist natürlich einfacher, durch die Fußgängerzonen zu gelangen. Obdachlose erkennt man auch schneller “, sagt Sandra Welsch, die als Sozialarbeiterin beim Deutschen Roten Kreuz in Stuttgart die Nutzung des dortigen Kaltbusses koordiniert. Wenn Restaurants oder Clubs geöffnet sind, gibt es deutlich mehr Menschen und betrunkene Partys, die die Arbeit der Freiwilligen stören, fährt sie fort. Obdachlose finden im Moment leichter einen Schlafplatz, da die Geschäfte geschlossen sind.

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