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Kontaktlose Verkaufsautomaten werden immer beliebter

Köln. Nicht nur Cola, Pommes und Kaffee: Aufgrund der Koronapandemie werden in immer mehr Branchen Maschinen eingesetzt. „Die Vielfalt wächst“, sagt der Bundesverband der Deutschen Automatenindustrie (BDV).

Die Geräte werden derzeit insbesondere von Direktvermarktern wie Milchbauern, Metzgern und Bäckereien nachgefragt. Hersteller und Betreiber sind dagegen besorgt über die hohe Zahl von Mitarbeitern, die von zu Hause aus arbeiten – wegen verwaister Kaffeemaschinen. „Dies ist der Hauptgrund, warum die Verkaufszahlen bescheiden sind“, sagt die BDV-Beraterin für Markt- und Produktentwicklung, Sonja Klein. „Bisher hat die Welt des Kaffees gelebt, aber jetzt sind die meisten Mitarbeiter im Home Office. Das ist nicht gut für uns. „“

Das Home Office lässt Kaffeemaschinen verwaist

62 Prozent der mehr als 579.000 Getränke- und Cateringmaschinen in Deutschland werden nach Angaben des Verbandes zum Verkauf von Heißgetränken eingesetzt. „In Zukunft wird es wahrscheinlich mehr Home Offices geben“, sagt Klein. „Daher gehe ich trotz der zunehmenden Vielfalt nicht davon aus, dass die Gesamtzahl der Maschinen in Deutschland in diesem Jahr zunehmen wird.“

Im Gegenzug wächst das Interesse am Verkauf über Verkaufsautomaten in anderen Branchen. Nach Angaben des Deutschen Bauernverbandes (DBV) verkaufen seit Jahren immer mehr Landwirte Milch und Eier über Verkaufsautomaten direkt an ihre Kunden. Es gibt jedoch keine genauen Zahlen. „Eine solche Maschine kann schnell aufgebaut und demontiert werden“, sagt eine DBV-Sprecherin.

Verkaufsautomaten auch in Schaufenstern

Insbesondere kleinere Unternehmen nutzen die Möglichkeit des Direktvertriebs, beispielsweise an einer „Milchtankstelle“ auf dem Hof. Verkaufsautomaten spielen im Vergleich zum Gesamtumsatz nur eine untergeordnete Rolle. „Als Landwirt habe ich jedoch einen deutlich höheren Spielraum“, betont die DBV-Sprecherin.

In Zeiten der Sperrung und Schließung von Geschäften steigt das Interesse an Verkaufsautomaten auch im Einzelhandel. „Kleinere Geschäfte, die nicht online verkaufen, ziehen häufig die Installation von Verkaufsautomaten in Schaufenstern in Betracht“, sagt die Sprecherin des BDV-Verbandes. „Auch Friseure stellen zunehmend Fragen, zum Beispiel um Farbstoffe während der Schließung zu verkaufen.“

Solche Konzepte gibt es bereits an „dem einen oder anderen Ort“, sagt ein Sprecher des Deutschen Handelsverbandes (HDE). Der Verkauf über Verkaufsautomaten könnte in Corona-Zeiten eine größere Rolle spielen: „Schließlich handelt es sich um eine Art Verkauf, der den direkten Kontakt zwischen Menschen vermeidet.“ Darüber hinaus könnten die Händler auch außerhalb der Öffnungszeiten für Kunden da sein.

Der Kreativität sind kaum Grenzen gesetzt

Solche Lösungen eignen sich laut Fachverband besonders für Alltagsgegenstände. „Oft sind es die kleinen Dinge, die beim Einkaufen traditionell vergessen werden, die dann aber dringend benötigt werden“, sagt der HDE-Sprecher. Als Beispiele nennt er Batterien, Rasierklingen und Papiertaschentücher.

Der Kreativität bei Maschinen scheinen jedoch kaum Grenzen gesetzt zu sein. Im Kölner Dom können Besucher seit Juli letzten Jahres für eine digitale Angebotsbox spenden, in Augsburg und München erhalten Kunden Hygieneprodukte wie Desinfektionsmittel bei „Maskomats“ und in Düsseldorf verkauft ein Toilettenpapierhersteller sein Produkt direkt über eine Maschine . Schon vor der Pandemie wurden Spielideen (Dessau), Witze (Jena) und Sexspielzeug (Bamberg) in Maschinen angeboten.

In Zukunft werden jedoch weniger entfernte Geschäftsideen für deutsche Hersteller wichtiger sein. Sogenannte „Mikromärkte“, Kühlautomaten mit Fertiggerichten, sind derzeit als Kantinenersatz gefragt, sagt Sonja Klein vom BDV. „Das nimmt in Deutschland derzeit intensiv zu.“

In Zukunft könnten Maschinen auch im Bereich der lokalen Versorgung in ländlichen Gebieten eine größere Rolle spielen. „Der Wert von Maschinen und das Vertrauen der Kunden haben im Zeitalter der Digitalisierung enorm zugenommen“, sagt Klein. Die Supermarktkette Tegut eröffnete im November 2020 im Testmodus in Fulda ein digitales Geschäft ohne Kassiererin.

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