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Fans, Nationalhymne, Halbzeitshow: Der Super Bowl der Emotionen im Stimmungscheck

Im Vorfeld des Super Bowl LV zwischen den Tampa Bay Buccaneers und den Kansas City Chiefs (Endergebnis: 31: 9) konzentrierte sich die weltweite Berichterstattung auf die völlig unterschiedlichen Vorzeichen in Corona-Zeiten. Wie würden sich die Maßnahmen nach der Pandemie auf die Stimmung und die Show rund um das NFL-Finale 2021 auswirken? Um 0.12 Uhr (deutsche Zeit) bekam das Publikum seinen ersten Eindruck, als der Titelverteidiger aus Kansas das Raymond James Stadium betrat. Genau wie kurz darauf die weiß gekleideten Freibeuter wurden die Häuptlinge euphorisch mit Jubel und etwas Nebel begrüßt.

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Normalerweise wäre das Stadion mit 75.000 Zuschauern gefüllt gewesen, aber aufgrund der Pandemie durfte das Spektakel in Tampa bis zu 25.000 Fans besuchen – darunter 7.500 geimpfte Menschen, die im US-amerikanischen Gesundheitssystem arbeiten und sich bedanken sollten. Pappfiguren auf den anderen Sitzen sollten den notwendigen Abstand zwischen den Fangruppen bieten und den Eindruck eines vollen Stadions erwecken. US-Medienberichten zufolge haben einige Zuschauer in und um die Tampa-Arena die Koronaregeln nicht angemessen eingehalten.

Obwohl Tampa Bay das erste Team in der Geschichte der NFL war, das in seinem Heimstadion einen Super Bowl ausrichtete, musste der Verein aus Gründen der Neutralität von Anfang an auf die üblichen Details eines Heimspiels verzichten. Der obligatorische Kanonenschlag des Piratenschiffs nach dem Aufsetzen wurde daher weggelassen.

Die Showelemente und Reden vor dem Anpfiff wurden mit Spannung erwartet, insbesondere im Hinblick auf die globale Koronasituation. Im weiten Bereich des Stadions wurde es mehrmals emotional. Der neue US-Präsident Joe Biden forderte die Erinnerung an die Opfer von Covid-19. „Erinnern wir uns an all die, die wir verloren haben“, sagte Biden in einer aufgezeichneten Videobotschaft. Die 22-jährige Dichterin Amanda Gorman las ein Gedicht zu Ehren der Arbeiter in der Koronakrise. In ihrem aufgezeichneten Beitrag lobte Gorman die sogenannten „wesentlichen Arbeiter“ wie medizinische Arbeiter, Pädagogen und LKW-Fahrer. Gorman war bereits vor einigen Wochen der geheime Star bei der Amtseinführung von US-Präsident Joe Biden. Mit einem Gedicht, in dem sie ihre eigene Lebensgeschichte mit der harten sozialen Realität Amerikas verwebt, trat die Dichterin in Washington am sensationellsten auf.

Im Vorfeld des Super Bowl verursachte die außergewöhnliche Interpretation der nationalen Hyme, die von der Soulsängerin Jazmine Sullivan und dem Country-Star Eric Church aufgeführt wurde, Gänsehaut. Es war das erste Mal seit 15 Jahren, dass die Hymne als Duett gesungen wurde (damals in der Person von Aretha Franklin und Aaron Neville). Die R & B-Sängerin HER hatte kurz zuvor einen emotionalen Moment ausgelöst und Fans und Spieler gleichermaßen mit der inoffiziellen Nationalhymne „America the Beautiful“ berührt. Wie die Fernsehbilder zeigten, sang Rob Gronkowski von den Bucs mit. Abgerundet wurde die Pre-Show von drei US Air Force, die sich während der offiziellen Hymne über dem Raymond James Stadium in tiefer Formation befanden.

Die Ereignisse vor dem Anpfiff waren ein erster Vorgeschmack auf das, was kommen sollte. Während die Bucs für eine sportliche Überraschung sorgten und die Chiefs sich deutlich distanzieren konnten, sorgte der kanadische Megastar The Weeknd mit einer feurigen Halbzeitshow für ein weiteres Highlight – obwohl es im Internet auch kritische Stimmen zum Sound gab.

Im Vorfeld des Super Bowl wurde berichtet, dass der 30-jährige Singer-Songwriter nicht auf dem Rasen auftreten würde, sondern aufgrund der Corona-Maßnahmen von der Tribüne. So war es zu Beginn seiner Halbzeitshow. Dies minderte jedoch nicht die Stimmung. Seine rote Glitzerjacke, die orchestrale Hintergrundmusik zu seinen Liedern und das Feuerwerk im Hintergrund ließen zumindest die Fans im Stadion jubeln. Und er hatte auch eine Überraschung im Ärmel. Weil der Kanadier seinen großen Hit „Blinding Lights“ in der Arena spielte – mit Unterstützung von roboterartigen Tänzern.

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