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Rechter Terror in Kleinstadt – Dritter Prozess gegen „Gruppe Freital“

Die „Gruppe Freital“ bestand 2015 nur wenige Monate und steht nach Überzeugung der Justiz für Rechtsangst in der Kleinstadt südwestlich von Dresden und Umgebung. Ein weiterer Prozess gegen die Aktivitäten der rechtsextremistischen Vereinigung beginnt am Dienstag im Senat für Staatssicherheit des Oberlandesgerichts (OLG) Dresden.

Es ist das dritte und letzte Verfahren für den Komplex. Zu diesem Zweck wurden zwei weitere Anklagen gegen Angeklagte der „zweiten Reihe“ mit jeweils über 100 Seiten Akten verbunden, wie ein Gerichtssprecher sagt. In dem speziell gesicherten Gerichtsgebäude am Rande der sächsischen Hauptstadt, das für terroristische Verfahren genutzt wird, müssen drei weitere mutmaßliche Anhänger aus Freital und Ostsachsen antworten.

Explosive Angriffe auf Ausländer und politisch Andersdenkende

Ein 56-Jähriger und ein 34-Jähriger sollen im Oktober 2015 an dem Angriff auf ein alternatives Dresdner Wohnprojekt beteiligt gewesen sein. Die Altenpflegerin und der Einzelhandelsverkäufer aus Freital sollen eine terroristische Organisation unterstützen. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft war ein Rohrnetzbauer aus dem Bezirk Bautzen an der Veranstaltung beteiligt. Sie beschuldigt die 51-Jährige außerdem, eine explosive Explosion, Sachschäden, gefährliche körperliche Schäden und den Versuch einer gefährlichen körperlichen Schädigung verursacht zu haben.

2015 führte die „Gruppe Freital“ explosive Angriffe auf Ausländer und politisch Andersdenkende durch. Sieben Männer und eine Frau, einschließlich der Rädelsführer, wurden im März 2018 zu vier bis zehn Jahren Gefängnis verurteilt. Seit September 2020 läuft ein weiterer Prozess gegen drei Männer und eine Frau, in dem die Schriftsätze am kommenden Montag nach 20 beginnen sollen Tage der Verhandlungen. Es geht darum, versuchten Mord bei Angriffen auf Stadträte und Ausländer, Sachschäden und die Verwendung von Symbolen verfassungswidriger Organisationen zu unterstützen.

Nach Angaben der Staatsanwaltschaft sind die Ermittlungen im Zusammenhang mit der „Freital Group“ abgeschlossen. Insgesamt 18 Personen wurden beschuldigt, Verbrechen begangen zu haben. Vier der verurteilten Mitglieder des Vereins sind nun wieder frei, drei Haupttäter sitzen immer noch hinter Gittern – der Haftbefehl gegen eine Person, die 2018 zu einer Jugendstrafe verurteilt wurde, wurde im Gerichtssaal aufgehoben.

Von dpa

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