Die sächsischen Impfzentren haben den landesweiten Betrieb aufgenommen – Stadt Leipzig

Die Kliniken impfen ihre Mitarbeiter seit dem 27. Dezember 2020 selbstständig. Mobile Teams impfen Bewohner und Mitarbeiter in Pflegeeinrichtungen, die Termine beim Deutschen Roten Kreuz vereinbaren. Erstens werden in den Zentren Mitglieder von Berufsgruppen, die vorrangig geimpft werden sollen, mittels Gruppenterminen geimpft (z. B. Mitarbeiter von ambulanten Pflegediensten, Rettungsdiensten usw.).

Derzeit nur Termine für Priorisierungsgruppe 1

Impftermine können vorerst nur für Mitglieder der Prioritätsgruppe 1 gebucht werden. Die Bewohner und Mitarbeiter der Alten- und Pflegeheime sowie die Mitarbeiter der Krankenhäuser haben bei der Impfung weiterhin die höchste Priorität.

Wenn die Impfzentren ihren Betrieb aufnehmen, rücken die anderen Personen mit der höchsten Impfpriorität in den Fokus: mobile Personen über 80 Jahre, aber auch Mitarbeiter von ambulanten Pflegediensten und besonders betroffenen Risikobereichen in der ambulanten Pflege.

Aufgrund der begrenzten Verfügbarkeit von Impfstoffen gilt eine Bundesverordnung zur Priorisierung von Personengruppen. In Sachsen fallen rund 457.000 Menschen in die Gruppe mit der höchsten Priorität. Nach aktueller Planung ist davon auszugehen, dass bis Ende Januar rund 18 Prozent der Priorisierungsgruppe 1 geimpft werden können. Es wird mit rund 2800 Impfungen pro Tag in ganz Sachsen berechnet.

Informationen zur Buchung eines Termins für eine COVID-19-Impfung

Individuelle Impftermine finden Sie online unter https://sachsen.impfterminvergabe.de/ vereinbart und dann ab dem 18. Januar 2021 durchgeführt. Eine telefonische Anmeldung ist unter der Woche möglich.

Die Registrierung besteht aus 2 Schritten: Registrierung und Terminvereinbarung.

Schritt 1: Registrierung

Da die Impfung Schritt für Schritt in priorisierten Gruppen erfolgt, prüft die Autorisierungsprüfung zunächst, ob Sie autorisiert sind. Geben Sie dann Ihre persönlichen Daten ein, die für einen Termin erforderlich sind. Mit Hilfe eines Passworts Ihrer Wahl können Sie dann auf den Terminplan zugreifen. Sie erhalten nun einen Link, um einen Termin unter der angegebenen E-Mail-Adresse zu vereinbaren.

Schritt 2: Vereinbaren Sie einen Termin

Wenn Sie sich erfolgreich registriert haben, können Sie Ihren bevorzugten Termin im Impfzentrum auswählen. Das Impfzentrum ist in Sachsen frei wählbar. Die erste und die zweite Impfung müssen im selben Impfzentrum durchgeführt werden. Wenn die Eingabe aller Details positiv ist, erhalten Sie sofort eine Bestätigung Ihres Impftermins zum Download.

Bringen Sie es zur Impfung mit

Sie müssen die Bestätigung des Termins, das ausgefüllte medizinische Anamneseblatt, das Impfinformationsblatt, das persönliche Dokument, die Krankenversicherungskarte, die Impfkarte und wichtige Dokumente wie eine Herzkarte, eine Diabetikerkarte oder eine Liste von Medikamenten mitbringen Sie.

Ausblick

Wer sich impfen lassen will, erhält ein Angebot. Transportmöglichkeiten wie Bürgerbusse und die voraussichtliche Impfung beim Hausarzt werden ebenfalls kontinuierlich überprüft. Dies ist derzeit nicht möglich, da der Impfstoff unter anderem eine komplexe Kühlkette erfordert. Die Verpackung der Impfdosen in Mehrfachdosisbehältern pro Flasche ist der Hauptgrund dafür, dass aktuelle Impfungen in Impfzentren stattfinden müssen. Dort können diese Dosen unmittelbar nacheinander angewendet werden, ohne dass der Impfstoff nach dem Auflösen erneut transportiert werden muss.

Eine Impfung in ambulanten Praxen ist nicht möglich, da der Impfstoff und die Einzeldosis-Spritzen nach dem Auflösen nicht mehr geschüttelt werden dürfen. Nach Aufteilung der fünf Dosen muss der Impfstoff sofort geimpft werden. Der Impfstoff ist immer noch sehr selten. Dies macht die hohe Priorisierung und auch die konzentrierte Impfung in Impfzentren erforderlich, damit kein Impfstoff durch unsachgemäße Lagerung zerstört werden muss.

Hintergrund

Das Sozialministerium hat das Deutsche Rote Kreuz Sachsen (DRK) beauftragt, die Einrichtung und den Betrieb der Corona-Impfzentren zu koordinieren. Die DRK hat zusammen mit dem Regionalkommando der Bundeswehr und der Organisation für technische Hilfe eine Task Force eingerichtet, die durch lokale Task Forces auf Bezirksebene ergänzt wird. Beteiligt sind auch die Hilfsorganisationen Arbeiter-Samariter-Bund, Johanniter Unfallhilfe und Malteser sowie die kommunale Ebene. Der Verband der gesetzlichen Krankenversicherungsärzte (KVS) ist für das medizinische Personal zuständig.

Die Anzahl der geplanten Impfdosen für die mobilen Teams und Impfzentren in ländlichen Gebieten richtet sich nach der jeweiligen Bevölkerung. Jedes Impfungsteam kann in den ländlichen Gebieten 100 Dosen pro Tag impfen, und zwei Teams können in den unabhängigen Städten 200 Dosen impfen. Die restlichen Dosen gehen an die Impfzentren. Nach aktuellen Berechnungen werden jedem Impfzentrum zunächst 50 bis 230 Impfdosen pro Tag zugeteilt, je nach Bevölkerungsanteil im Distrikt. Wenn mehr Impfstoff eintrifft, kann dieser jederzeit in das System eingespeist werden.

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